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Sensation im Finale

Nach „Ninja Warrior“-Enttäuschung: René Casselly steigt tatsächlich aus

Er ist Mister „Ninja Warrior“: Seit acht Jahren nimmt René Casselly regelmäßig an der Show teil, holte als Einziger den Titel. In diesem Jahr scheiterte er knapp – und zieht die Konsequenzen.

René Casselly
René Casselly war 2017 zum ersten Mal bei „Ninja Warrior“. Jetzt denkt er an seinen Abschied Foto: RTL / Markus Hertrich

Er ist das Ziel für alle „Ninja Warrior“ – der Mount Midoryama. Ein Koloss aus Stahl, 32 Meter hoch, sechs Tonnen schwer. Nur wer ihn bezwingt kann den Titel holen. Und kaum jemand hat so oft an diesem „Monster“ gestanden, wie René Casselly. Auch in diesem Jahr will er dort hin. Nur: Vorher muss er die unsichtbare Leiter bezwingen. Und genau dort scheitert der 29-Jährige.

Am Ende fehlten wenige Sekunden

„Das wird knapp, das wird auf der letzten Rille!“ So fieberten die Moderatoren Frank Buschmann (61) und Jan Köppen (42) bei René Cassellys Kampf am Hindernis mit. Doch am Ende fehlen dem Zirkus-Artisten wenige Sekunden. „Sensation bei Ninja Warrior: René Casselly ist raus!“, so Frank Buschmann.

Woran es lag? „Ich hätte vielleicht das vorletzte Hindernis etwas effizienter machen müssen“, analysierte Casselly schwer atmend direkt nach seinem Aus. „Da hab‘ ich fünf, sechs Sekunden vielleicht liegen lassen. Wenn ich fünf Sekunden mehr gehabt hätte, hätte ich es vielleicht geschafft.“

Scheitern? Daran dachte Casselly nicht

Für ihn ist das Aus eine ungewohnte Situation. Schließlich ist er seit 2017 dabei, bezwang bislang als einziger Teilnehmer den Mount Midoryama und holte sich damit den Titel. Und mehr als einmal gewann er die Show als „Last Man Standing“. Und auch außerhalb der Show „Ninja Warrior“ gehört er zu den Sieger-Typen. Mit Profitänzerin Kathrin Menzinger gewann er „Let’s dance“, 2023 wurde er mit dem Goldenen Clown beim „Internationalen Zirkusfestival von Monte-Carlo“ ausgezeichnet.

René Casselly holte sich 2024 den Titel „Last Man Standing“
Im letzten Jahr holte sich René Casselly noch den Titel „Last Man Standing“. Foto: RTL / Markus Hertrich

Und auch in diesem Jahr holte er sich bereits einen Titel: Bei der bei der französischen Version von „Ninja Warrior“ gewann er die Show – und brach gleichzeitig auch noch den Rekord am letzten Hindernis. Dass er jetzt im Finale von „Ninja Warrior“ scheiterte – das „hätte ich nicht gedacht“, gibt René Casselly offen zu.

„Der Weg geht weiter. Der Ninja bleibt“

Dann kommt die Frage der Fragen: Wird er so seine Ninja-Laufbahn beenden? René Casselly nachdenklich: „Gute Frage. Ich hatte die letzten Jahre das Privileg mir die Zeit gezielt aussuchen zu können, das ich im Vorfeld wirklich vier, fünf, sechs Monate trainiere für die Show. Das ist natürlich ein riesen Zeitaufwand.“ Und dann wird er ehrlich: „Ich investiere sehr viel in diesen Sport, in diese Show und ich lasse gefühlt alles liegen und fallen, mein Privatleben, Familie, Freunde. Das ist schon ein großes Investment. Und ich glaube, da muss ich nochmal zweimal überlegen, ob es sich am Ende lohnt, sowas auf sich zu nehmen und am Ende nicht dafür belohnt zu werden.“

Für die Fans der Show ist die Aussage ein Schock: Verlässt nach Frank Buschmann jetzt auch René Casselly die Show? Auf Instagram ist die Meinung deutlich: „Du wirst für mich immer der Beste bleiben“, schreibt ein User. „Legende für immer“, bestätigt ein anderer. Und ganz deutlich wird eine Frau: „Forever bester Ninja und unser einziger Ninja Warrior Germany! Du darfst nicht aufhören, ohne dich ist die Show nicht dasselbe!“

An einen Ausstieg von René Casselly mag auch Kult-Moderator Frank Buschmann nicht glauben: „Ich darf dir mal mein Bauchgefühl ausdrücken: Ich sitze da, sehe dich in Staffel 11 wieder toben, schöne Interviews geben“, sagt er. „Ich bin da ganz guter Dinge!“ Doch ob es wirklich dazu kommt? „Die Ninja-Jahre haben mich geformt, gefordert und geprägt“, schreibt Casselly auf Instagram. „Ich habe dieses Kapitel gelebt, geliebt – und trage es für immer in meinem Herzen. Manchmal spürt man, wenn ein Weg seinen Höhepunkt erreicht hat und ein neuer bereits ruft. Auf zu neuen Herausforderungen. Der Weg geht weiter. Der Ninja bleibt...“

Quellen
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