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Nach fünf Staffeln: Abschied von "Breaking Bad"

Mit einer zweistelligen Millionen-Quote verabschiedet sich die Erfolgsserie "Breaking Bad" in den USA. Nach sechs Jahren findet die Geschichte des ehemaligen Chemielehrers Walter White ein Ende.

Bryan Cranston (links) und Aaron Paul als Walter White und Jesse Pinkman
Bryan Cranston (links) und Aaron Paul als Walter White und Jesse Pinkman
10,3 Millionen Menschen verbrachten in den USA den Sonntagabend vor dem Fernseher und verfolgten das heißersehnte Finale von "Breaking Bad". Eine Quote, die auch nach sechs Jahren Laufzeit noch einmal alle Rekorde brach. Wie sich die Serienstars und prominente Fans über das Ende äußerten und worauf sich "BB"-Freunde auch nach dem Finale freuen können erfahren Sie hier! SPOILERFREI
 
In fünf Staffeln erzählt Seriengigant Vince Gilligan seine Geschichte über Walter White (Bryan Cranston), der stets seinen möglichen Tod im Auge, vom zurückhaltenden Chemielehrer zum herz- und skrupellosen Drogenboss aufsteigt. Seit 2008 stellen Whites Wandel und seine Entscheidungen den Zuschauer selbst immer wieder vor moralische Fragen. Bis zu welchem Punkt sind seine Taten gerechtfertigt? Wie wirkt sich Whites Egoismus auf die anderen Charaktere aus?
 
Mit einer außergewöhnlichen Geschichte, starken Nebencharakteren und nicht nachlassender Spannung gelingt "Breaking Bad" der Aufstieg zu einer der beliebtesten Serien. Im Guinness-Buch der Rekorde wird sie 2013 zur besten Serie aller Zeiten gekührt. Zehn Emmys, fünf Satellite Awards und viele weitere Auszeichnungen sprechen für sich.
 
In dem sozialen Netzwerk Twitter gelang "Breaking Bad" am Finalabend ein weiterer Rekord. Rund 1,24 Millionen Tweets zur Serie wurden während der Ausstrahlung geteilt. Bryan Cranston selbst verabschiedete sich von seinen Fans noch am selben Abend. "Also das war’s. Die allerletzte Folge von Breaking Bad. Danke, dass ihr diese Reise mit mir geteilt habt. Ohne euch hätten wir es nicht geschafft."
 
Auch andere Stars teilten ihre Gedanken über die letzte Folge mit der Twittergemeinde. "Selbst meine Hunde sind deprimiert, dass dies die letzte Nacht ist, in der sie mich beim Breaking Bad-Gucken beobachten können", schrieb Schauspielerin Kristen Bell. Die Moderatorin Ellen DeGeneres zwitscherte: "Breaking Bad endet heute. Keine mörderischen Drogendealer und angsteinflößenden Kriminellen mehr. Ich vermisse es jetzt schon." Und "Scrubs"-Star Zach Braff scherzte mit seinem Tweet: "Ich kann nicht glauben, dass Walt die ganze Zeit eine Frau gewesen ist. Geniales Ende!"
 
Deutsche Fans können derweil beruhigt sein. Für sie ist das Ende der Serie noch nicht in Sicht, denn seit dem 13. September wird erst die vierte Staffel im Free-TV auf RTL-Nitro ausgestrahlt. Auch in den USA beschert Vince Gilligan Serien-Anhängern mit neuen Plänen einen Lichtblick. Der zwielichtige Anwalt Saul Goodman, der in "Breaking Bad" immer wieder für lustige Momente sorgt, bekommt wohlmöglich schon bald seine eigene Serie
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