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Nach dem Tod "Sexy Cora": Witwer bekommt unglaublichen Schadensersatz

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2011 erlag "Sexy Cora" den Folgen ihrer fünften Brust-OP.

Sie wollte noch ein paar Körbchengrößen mehr haben. Dann starb „Sexy Cora“ während der OP. Jetzt bekommt ihr Mann Schadensersatz – weil er nichts einnahm!

Er verdiente sein Geld mit den Pornos, die er drehte, während seine Frau Carolin als „Sexy Cora“ mit anderen Männern schlief. Doch nachdem die 23-Jährige 2011 an den Folgen ihrer fünften Brust-OP starb, blieb das Geld für Tim Wosnitza aus. Also klagte er – weil ihm Einnahmen entgingen.

Fast eine Million

Fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau wurde nun das Urteil gefällt: Wie eine Zivilkammer am Landgericht bekannt gab, müssen die Hamburger Klinik, in der „sexy Cora“ damals ihren Eingriff vornehmen ließ, und die Narkoseärztin dem Witwer 140.000 bis 824.000 Euro Schadensersatz zahlen. 

Darin enthalten sind Schmerzensgeld, Behandlungs- und Beerdigungskosten sowie Unterhaltszahlungen; dem Betrag wird das eigene Einkommen des Klägers angerechnet – daher schwankt die Summe. 

„Sexy Cora“ wäre mit über 60 Jahren noch im Pornogewerbe

Tim Wosnitza soll von 2013 bis 2022 eine monatliche Zahlung erhalten. Der Grund: 2022 wäre „Sexy Cora“ 35 Jahre alt geworden. Bis zu diesem Zeitraum hätte sie mit ihrem Körper vermutlich noch Geld verdienen können, so die Kammer. Tim Wosnitza hatte ursprünglich ausgesagt, seine verstorbene Frau hätte noch mit über 60 Jahren in der Pornoindustrie arbeiten können.

Das Landgericht hatte die Narkoseärztin 2013 zu 14 Monaten Haft verurteilt. Ihr wurde fahrlässige Tötung vorgeworfen, nachdem festgestellt worden war, dass ihr gravierende Fehler unterlaufen waren.



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