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Nach Corona-Postings: Sonja Zietlow muss Facebook-Profil löschen!

Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow hat ihr Facebook-Profil nach mehreren Corona-Postings gelöscht. Die Leser hatten sie für ihre umstrittenen Aussagen scharf kritisiert!

Sonja Zietlow
Sonja Zietlow hat den Shitstorm nach ihren umstrittenen Corona-Postings unterschätzt und ihr Facebook-Profil deshalb gelöscht! Foto: Getty Images

Sonja Zietlow hat die Reißleine gezogen und ihr Facebook-Profil überraschend gelöscht. Der radikale Schritt der 51-jährigen "Ich bin ein Star, holt mich hier raus"-Moderatorin hat tatsächlich eine etwas längere Vorgeschichte: Sonja Zietlow soll über mehrere Wochen kritische Corona-Postings abgegeben haben. Von Facebook-Usern wurde sie daraufhin scharf kritisiert, beleidigt oder als Verschwörungstheoretikerin betitelt.

 

Sonja Zietlow: Diese Corona-Postings lösten die Diskussion aus

Wie u.a. das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet, soll sich Zietlow bspw. bereits im März darüber gewundert haben, warum die Menschen nicht vor dem Ausbruch der Krankheit geschützt werden. So soll sie folgendes Statement verfasst haben: "Wie wäre es, wenn die Krankenkassen uns dabei unterstützten, unser Immunsystem zu stärken???? Tja, Pech für die Industrie, dass man z.B. Vitamin C nicht patentieren kann und ein verschreibungspflichtiges Medikament daraus machen kann!"

Zuletzt veröffentlichte Sonja Zietlow am Ostersonntag in ihrem letzten Facebook-Posting eine Liste von Persönlichkeiten aus Medizin und Forschung, die angeblich als "Verschwörungstheoretiker" von der Öffentlichkeit bezeichnet werden. Einige der erwähnten Personen hatten den Umgang mit dem Coronavirus scharf kritisiert. Am Ende des Postings soll Zietlow außerdem provokant ergänzt haben: "Wer nicht als Verschwörungstheoretiker gilt: Prof. Dorsten (!), Lothar Wieler RKI, Bill Gates, Spahn." Vor allem für ihren letzten Beitrag hagelte es scharfe Kritik an der 51-jährigen: Manche User bezeichneten Zietlow nicht nur als Verschwörungstheoretikerin, sondern verglichen ihre Aussagen mit den kruden Statements von Xavier Naidoo.

 

Sonja Zietlow äußert sich zum Facebook-Aus und den Vorwürfen

Gegenüber dpa betonte Sonja Zietlow, dass sie "Facebook unterschätzt habe" und "diesem digitalen Watschen-Karussell bis auf Weiteres den Rücken zukehren" werde. "Mit zunehmender Besorgnis, habe ich beobachtet, was mit meinen Postings gemacht wurde und was unter meinen Postings stattfand." Viele User hätten die Plattform schamlos ausgenutzt, "um andere aber auch mich und (sogar meine Hunde) zu beleidigen, beschimpfen, diffamieren, denunzieren und anzuprangern."

Dabei wollte Zietlow laut eigener Aussage nur aufklären und einen anderen gravierenden Aspekt der Corona-Krise in den Mittelpunkt stellen: "Mir steht es nicht zu, die Maßnahmen, die zum Schutz unserer aller Gesundheit getroffen wurden, zu bewerten oder gar zu kritisieren. […] Ich glaube, Existenzängste, Arbeitslosigkeit und Isolation können krank machen. Genauso wie Sars-Cov-2“, so Zietlow im dpa-Interview.

 

 

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