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"Mr. Robot": Neue Hacker-Serie begeistert Zuschauer

Die neue Serie auf „iTunes“ „Mr. Robot“ zeigt Hacker endlich mal nicht als Übermenschen mit digitalen Zauberkräften und begeistert so die Zuschauer.

Rami Malek alias Elliot in "Mr. Robot"


In Filmen scheint es zumeist so, als wären Hacker mit nur wenigen Mausklicks und ein paar Buchstabenkombinationen ohne große Mühe fähig, ein ganzes Land lahm legen können. Doch die Realität sieht anders aus.
Ein wichtiger Faktor ihres Erfolgs, den auch die Serie „Mr. Robot“ aufgreift, ist die Psychologie. In Filmen wird dieser Aspekt vernachlässigt. Die Sicherheitslücken sind nicht in den Programmen, sondern in den Menschen zu finden, die sie nutzen. User scheinen zu glauben, dass die Kombination aus ihrem Geburtsdatum und dem Namen des Haustieres eine todsichere Wahl sei, die von niemandem durchblickt werden kann. In „Mr. Robot“ macht sich der Hacker Elliot (Rami Malek, 34 „Need for Speed“) genau dieses Sachverhalt zunutze.
Ein unscheinbarer Held
 
Der Hacker in „Mr. Robot“ erscheint so unauffällig, dass sein Umfeld ihn kaum bemerkt. Elliot arbeitet bei „E Corp, einem großen Unternehmen für IT-Sicherheit. Er leidet an Sozialphobie und starken Depressionen, um sein Leiden zu betäuben, nimmt er Morphium. In seiner Freizeit hackt er Menschen, die er kennt, und beginnt so, diese zu überwachen.
 
Sturz des kapitalistischen Systems
 
Durch eine Attacke auf „sein“ Unternehmen wird Elliot auf die Hackergruppe „fsociety“ aufmerksam. Mr. Robot (Christian Slater, 46, „Interview mit einem Vampir“), der Kopf der Hackergruppe, möchte Elliot nun auf seine Seite ziehen, schließlich ist er ein herausragender Hacker. Mr. Robots Plan ist simpel: Das kapitalistische System stürzen, indem Kreditkarten gelöscht werden.


Ob sich Elliot auf die Seite des mysteriösen Mr. Robot ziehen lässt, oder ob er weiterhin für Recht und Ordnung hackt, werden wir nicht verraten.
Alle zehn Folgen gibt ab sofort auf „iTunes“



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