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„MoveAid / ReMoD“: Bewegende Familiengeschichte bei „Die Höhle der Löwen“

ReMod Die Höhle der Löwen
Für ihre halbseitig gelähmte Tochter hat Anna Gutmann alles getan. / VOX/Bernd-Michael Maurer

Dindia Gutmann hatte schon im Mutterleib einen Schlaganfall und ist heute habseitig gelähmt. Um sie vor dem Rollstuhl zu bewahren, hat ihre Mutter „ReMoD“ erfunden.

 

"Die Höhle der Löwen": Ihre Mutter will sie vorm Rollstuhl retten

„Das ist eine der emotionalsten Stories, die wir jemals erlebt haben“, erklärt Frank Thelen ergriffen in der „Höhle der Löwen“. Die noch ungeborene Dindia hatte im Mutterleib einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Die Ärzte waren sich sicher: Letztlich wird das Mädchen im Rollstuhl landen.

 

Seit über zehn Jahre arbeitet Anna Gutmann an "ReMoD"

Doch dazu ist es dank ihrer Mutter Anna Gutmann, die dieses Schicksal für ihre Tochter nicht akzeptieren wollte, nicht gekommen: Seit über zehn Jahren arbeitet sie am künstlichen Gleichgewichtsorgan „ReMoD“ und einem dazugehörigen Gehtraining – und Dindia kann heute mit dessen Hilfe laufen.

 

Berge versetzen für ihre Tochter

„Man versucht, Berge zu versetzen“, erklärt Anna. Die Malerin hat bereits 200.000 Euro aus eigener Tasche in das Gerät investiert. Sie ist zwar keine Technikerin, hat aber selbst ein Gerät zusammengelötet, das die Funktion des sensorischen Zentrums des Gehirns nachahmt.

 

Start-Up "MoveAid" möchte 200.000 Euro für 20%

Unterstützt werden Dindia und Anna Gutmann in ihrem Startup „MoveAid“ von der Physiotherapeutin Melanie. Um mit dem Gerät auch anderen Personen zu helfen, wollen sie 200.000 Euro für 20 Prozent ihres Unternehmens von den Löwen bekommen. Und die bekommen sie: Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer bezeichnen das Produkt als "life changer" und investieren unter den Bedingungen von "MoveAid" in das Unternehmen.

 

 

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