Kino

Morgan Freeman hängt nicht an seinen Rollen

Im Gegensatz zu vielen Schauspielkollegen legt "The Dark Knight Rises"-Star Morgan Freeman nach Drehschluss seine Rollen ab.

Johnny Depp geht voll mit seiner Rolle als schrulliger Captain Jack auf und auch Milla Jovovich liebt ihre Filmfigur Alice in der Zombieschockerreihe "Resident Evil". Bei Oscar-Gewinner Morgan Freeman verhält sich das anders. Der 75-Jährige hat in seiner langen Laufbahn schon unzählige unterschiedliche Personen gespielt aber laut eigener Aussage bisher noch an keiner nach Drehschluss festgehalten: "Ich bin nicht diese Art Schauspieler", erklärt Freeman und begründet das so: "Fertig ist fertig. Dann gehe ich weiter. Ich meine, ich bin einfach noch nie ein Schauspieler gewesen, bei dem Dinge geblieben sind. Ich musste noch nie eine Filmfigur abseits der Bühne weiterführen." Während der Star aus "The Dark Knight Rises" nicht wehmütig alten Rollen nachtrauert, treibt ihn dennoch ein Wunsch umher: Noch einmal mit Regisseur Rob Reiner zusammenzuarbeiten.

 

Jetzt fehlt bei Rob Reiner nur noch ein Knopf im Ohr

Gemeinsam haben sie die Dreharbeiten zum neuen Film "The Magic of Belle Isle" gemeistert. Zuvor brachten sie bereits "Das Beste kommt zum Schluss" unter Dach und Fach. Seine Begeisterung für Reiner beschreibt Morgan mit ungewöhnlichen Worten: "Rob ist ein Teddybär. Er ist höllisch köstlich und ein wirklich guter Regisseur. Er ist sehr schnell, was ich sehr, sehr mag. Er ist einfach ein großartiger Mensch. Er ist eine gute Seele. Im Filmgeschäft würde ich ihn einfach 'Filmmutter' nennen. Es gibt nur eine Person, die ich genauso schätze - und das ist Clint Eastwood. Bis jetzt habe ich mit einer Menge verdammt guter Regisseure gearbeitet. Ich möchte von keinem von ihnen die Leistungen schmälern. Aber mit diesen beiden genieße ich es, zu arbeiten." Christopher Nolan scheint er ebenfalls zu mögen. Schließlich stand Morgan Freeman in "The Dark Knight Rises" zum dritten Mal für den Filmemacher vor der Kamera.



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