Kino

„Monster Hunter“ Teaser verärgert die Fans

Die Verfilmung des Videospiels "Monster Hunter" könnte für viele eine Enttäuschung werden.

„Monster Hunter“ Teaser verärgert die Fans
Wird der Film "Monster Hunter" die Gaming-Fans überzeugen können? Der erste Teaser lässt daran zweifeln. Bild: Constantin Film

2020 ist kein gutes Jahr für die Kinos. Ein Blockbuster nach dem anderen wurde nach hinten verschoben, James Bond verschlägt es ins das Jahr 2021 und Jurassic World 3: Dominion wird sogar erst 2022 erscheinen. Nun gibt es für die Kinobetreiber vielleicht ein kleines Licht am Ende des Tunnels: Sony Pictures Entertainment hat den Filmstart der Videospielverfilmung „Monster Hunter“ vorverlegt – auf den 03. Dezember 2020.

 

„Monster Hunter“: Der Film

„Monster Hunter“ basiert auf der gleichnamigen Videospielreihe aus dem Hause Capcom. 2004 erschien das erste Spiel in Japan, 2005 in Deutschland. Seitdem folgten zehn weitere Titel in der Hauptreihe, sowie diverse Spin-offs. 2019 erschien das neuste Werk: Monster Hunter World: Iceborne. 2021 sind zwei weitere Fortsetzungen geplant, Monster Hunter Rise am 26. März 2021 und Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin im Sommer 2021. Beide Titel werden exklusiv für die Nintendo Switch erscheinen.

Der Film begleitet Lt. Artemis (Milla Jovovich), die mit ihrer Einheit (T.I., Meagan Good und Diego Boneta) durch einen Sandsturm in eine andere Welt gerissen wird. Dort angekommen werden sie von Riesenmonstern angegriffen, denen ihre Waffen nichts anhaben können. Auf der Suche nach einem Weg, in ihre eigene Welt zurückzukehren, trifft die Gruppe auf den mysteriösen Hunter (Tony Jaa). Dieser kann sich Dank besonderer Ausrüstung und Fähigkeiten gegen die Monster zur Wehr setzen. Gemeinsam stellen sie sich einer Bedrohung, der sie trotz Hunters Hilfe nicht gewachsen zu sein scheinen.

Das Filmprojekt wird angeleitet von "Resident Evil"-Regisseur Paul W. S. Anderson.

 

„Monster Hunter“: Wie viel Spiel steckt im Film?

„Was zur Hölle ist das da?“ Diese Frage stellt Milla Jovovich als Lt. Artemis zu Beginn des 17-sekündigen Teasers. Und diese Frage stellen sich auch Fans der Videospielreihe. Viele von ihnen hatten sich auf den Film gefreut - und wurden bitter enttäuscht.

Denn für sie zeigen diese 17 Sekunden nicht, um was es in dem Film geht, sondern um was es nicht geht: das Spiel „Monster Hunter“. Die Szene wirkt unglaubwürdig, die Protagonisten erinnern zu stark an das US-Militär und beim Zielen mit der Waffe wird das falsche Auge zugekniffen – wer hier etwas zum Kritisieren sucht, der wird anscheinend zu schnell fündig.

Einzig das Monster „Diablos“ scheint gut umgesetzt zu sein. Doch das reicht für viele nicht. Sie befürchten, der Film werde bis auf den Titel und ein paar der Kreaturen keine Gemeinsamkeiten mit dem Spiel haben.

Den Teaser zum Film seht ihr hier

 


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