Fernsehen

Miserable Quoten: Baldiges Aus für „Got to Dance?“

Erst vor zwei Jahren feierte das britische Format mit tollen Zuschauerwerten Premiere im deutschen Fernsehen und erhielt 2013 sogar den Fernsehpreis als „Beste Unterhaltunsshow“. Nun bringen schlechte Quoten die Tanzsendung zu Fall.

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Auch Palina Rojinski kann "Got to Dance" nicht vor dem Quoten-Sturz bewahren / Getty Images

Mit neuer Moderatorin und Jury-Mitgliedern startete „Got to Dance“ Mitte August in die dritte Staffel. Choreograph Marvin A. Smith und Musical-Darsteller Anton Zetterholm unterstützen seither Palina Rojinski bei der Suche nach neuen Tanztalenten. Doch für die ProSieben-Sendung sieht es nach der vierten Woche gar nicht gut aus.

Bereits die Eröffnungsshow konnte nicht an die Erfolge der ersten Staffel anknüpfen. Obwohl nun die heiße Phase der „Dance-Battles“ beginnt, verzeichnete der Sender am Donnerstagabend neue Tiefstwerte. Lediglich 1,33 Millionen Zuschauer schalteten ein, der Marktanteil von 9,2 Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe liegt weit unter den ProSieben-Durchschnittswerten.

Die nachlassenden Quoten kommen nicht von ungefähr: Die neue Jury kann – abgesehen von Palina – nicht überzeugen. Howard Donald und Nikeata Thompson sorgten in den vorherigen Jahren für wesentlich mehr Stimmung auf der Bühne. Und auch die Qualität der Tanztalente hat nachgelassen, um der Show dennoch etwas mehr Professionalität zu verleihen lud der Sender, ähnlich wie in der RTL-Show „Das Supertalent“, bereits gut etablierte Künstler aus dem Ausland ein.

Die Zukunft von „Got to Dance“ scheint düster. Sollten sich die Quoten bis zum Finale nicht verbessert haben, steht dem Format wohl oder übel die Absetzung bevor.  



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