Fernsehen

Michael Wendler: US-Behörden sollen ihn nach Deutschland "zurückschicken"

Inzwischen berichten auch amerikanische Medien über den Fall Michael Wendler(s).

Michael Wendler hat zugenommen
Für Michael Wendler wird die Luft dünner. Foto: TVNOW / RTL

Wie „Bild“ berichtet, ist Schlagersänger Michael Wendler (48) jetzt auch Gegensatz der Berichterstattung in seiner Wahlheimat, den USA.

Der Nachrichtensender NBC News, der zu den größten der Vereinigten Staaten zählt, stellte den „German Superstar“ nach Angaben des Blattes als deutschen Pop-Star dar, der sich in Florida „vor der deutschen Regierung und seinen Geldgebern“ verstecke.

NBC News liegen angeblich Quellen vor, die behaupten, es liefen Gespräche zwischen deutschen und US-Behörden. Demnach hätte "die deutsche Regierung die amerikanische Regierung gebeten", den Sänger "zurückzuschicken". Ob dies mit dem bevorstehenden Prozess zu tun hat, der Wendler hierzulande erwartet?

 

Michael Wendler: Gespräche mit US-Behörden

Des Weiteren liegen NBC News nämlich angeblich Forderungen des deutschen Finanzamtes gegen Wendler vor. In Deutschland, wo Wendler sich nach seinem KZ-Vergleich endgültig ins Aus katapultierte, ist bekannt, dass Wendler hoch verschuldet ist. Zu seinen Gläubigern zählen unter anderem die Familie Geiss und sein ehemaliger Reisemanager Timo Berger.

Außerdem wurde vor dem Amtsgericht Dinslaken eine Verhandlung gegen den Schlagersänger wegen Beihilfe zum Vereiteln einer Zwangsvollstreckung angesetzt.

Der Prozess wurde laut „Bild“ bereits dreimal verschoben, zuletzt auf Sommer 2021. Das deutsche Justizministerium bat seine amerikanischen Kollegen um Hilfe bei der Zustellung der Vorladungen. Denn seit Wendler nach Verbreitung seiner Verschwörungstheorien im Oktober 2020 in die USA reiste, hält er an seinem Plan fest, nicht mehr nach Deutschland zurückkehren zu wollen.

 

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