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Michael Wendler: Statement nach Haftbefehl!

Gegen Michael Wendler wurde ein Haftbefehl erlassen. Nun äußerte sich der Musiker zu Wort.

Michael Wendler meldet sich nach Monaten wieder per Video bei Telegram.
Michael Wendler: Wird er wegen des Haftbefehls von den USA abgeschoben? Foto: Michael Wender / Telegram

Eigentlich hätte Michael Wendler vor Kurzem zu einem Gerichtsprozess in Deutschland erscheinen sollen. Doch weil er diesen verstreichen ließ und stattdessen lieber in seiner Wahlheimat USA blieb, wurde laut "Bild" ein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Auf Telegram meldete er sich jetzt mit einem Statement zu Wort: "Eines vorweg: Ich weise alle Vorwürfe und Anschuldigungen gegen mich aus dem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg von mir. Ich habe die mir vorgeworfenen Taten nicht begangen. [...] Es entspricht nicht den Tatsachen, dass ich in die USA gezogen bin, um mich dem Verfahren zu entziehen", so der "Egal"-Interpret. 

Er sei unabhängig von dem Strafbefehl aus dem Jahr 2019 ausgewandert. Zudem sei er dem Prozess kürzlich nicht ferngeblieben, um ihn zu verzögern. "Ich habe meinen Verteidiger umfassend informiert, und zwar zu den Vorwürfen und zu meinen persönlichen Verhältnissen. Er war in der Lage, sich für mich vollumfänglich zu erklären", so der 49-Jährige. Da er ohnehin nicht persönlich ausgesagt hätte, sei seine Anwesenheit überflüssig gewesen. 

Er könne die Entscheidung, einen Sitzungshaftbefehl gegen ihn zu erteilen, nicht nachvollziehen. Darin sieht er eine Stimmungsmache und fühlt sich vorverurteilt. "Man hätte den Hauptverhandlungstermin am [Dienstag] durchführen können", ist sich Michael Wendler sicher. 

 

Michael Wendler: Das sind die Vorwürfe gegen ihn

Der Sänger gerät wegen einer möglichen Insolvenz seit Jahren mit der deutschen Justiz aneinander. Bei dem derzeit laufenden Prozess in Dinslaken geht es um die Plattenfirma CNI Records, die von Michael Wendlers Ex-Frau Claudia Norberg geführt wurde und 2016 Insolvenz beantragen musste. Der Schlagersänger muss sich nun dem Vorwurf stellen,  Beihilfe zur Vereitelung einer Zwangsvollstreckung geleistet zu haben. So sollen ihm die Autorenanteile von 176 Musiktiteln überschrieben worden sein, damit der urpsürngliche Rechteinhaber sein Vermögen von der Insolvenzmasse lösen konnte.

Laut "Bild" wollte sich der Musiker am Dienstag bei dem Prozess von seinem Anwalt vertreten lassen, doch sowohl die Richterin als auch die Staatsanwältin bestanden auf die Anwesenheit Michael Wendlers und erließen nach dessen Fehlen einen Haftbefehl. Nun könnte ihm die Abschiebung aus den USA drohen. 

 
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