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Michael Wendler: Pleite im Sex-Business

Schlagerstar Michael Wendler hatte in seinem Leben bisher viele wilde Ideen. Unter anderem wollte er ins Sex-Gewerbe einsteigen, wie sein Vater jetzt erzählt.

Laura Müller und Michael Wendler
Michael Wendler versuchte sich im Sex-Geschäft. Getty Images

Schon seit längerem sorgt Michael Wendler nicht mehr durch seine Musik, sondern viel mehr durch wilde Verschwörungstheorien und sonstige Negativpresse auf sich aufmerksam. Nun kommt ein weiteres Kapitel zur aktuellen Misserfolgs-Geschichte von Michael Wendler dazu: Denn sein Vater, Manfred Weßels (72), packt in seinem Buch, das am Donnerstag erscheint, auf 304 Seiten über seinen Sohn aus. 

 

Michael Wendler: sein Vater packt aus

Michael Wendlers Vater Manfred Weßels
Jetzt packt der Vater vom Wendler aus Foto: Getty Images (links) / TVNOW (rechts)

Anders, als man es sich bei einem Vater-Sohn-Verhältnis vielleicht vorstellt, fällt die Bilanz über seinen Nachwuchs jedoch alles andere als positiv aus: „Ich habe ihm durch mein Geld erst die Schlager-Karriere ermöglicht, die er jetzt durch sein wirres Video weggeworfen hat“, sagt Weßels. „Damit einher ging der Realitätsverlust, den wir heute beobachten können.“

 

Michael Wendler: Seine Versuche im Erotik-Geschäft

So plaudert Weßels unter anderem über die Versuche vom Wendler, im Sex-Business Fuß zu fassen: „Michael wollte 1997 nicht etwa ein Modegeschäft oder einen Laden für Motorrad-Zubehör eröffnen. Nein, ein Erotik-Laden sollte es sein! Und wie immer setzte er seinen Kopf durch. Er nannte ihn GummiDummi! (…) Er ließ einen ganzen Container – ich meine mich zu erinnern, dass er aus Thailand kam - bis zum Rand gefüllt mit Erotik-Materialien liefern. Außerdem orderte er Ware von der deutschen Erotik-Unternehmerin Beate Uhse. 

Er richtete den Laden her und stellte neue Mitarbeiter ein, die für ihn tätig waren. Neue Angestellte, die bezahlt werden wollten. Ein Haufen Ware, die bezahlt werden musste und noch mehr Miete. Mir war ganz angst und bange.“

 

Michael Wendler: Fiese Pleite mit Sex-Shop

Michael Wendler Beauty-Op
Michael Wendler wollte nicht immer Sänger werden. Foto: TVNOW

„Ein ganzes Jahr lief das so, dann ging nichts mehr“, erzählt Weßels weiter. „Michael konnte die Mieten für beide Läden nicht mehr bezahlen. In einer Nacht- und Nebelaktion brachte er die gesamte Ware in Sicherheit. Er holte alles aus den Läden raus. Doch wohin damit? Michael hatte selbstverständlich sofort eine Lösung für sein Problem. Seit dieser Räumungs-Nacht lagerten in meinem Keller erstmal Dildos, Videos, Sexpuppen und anderes Sex-Spielzeug in sämtlichen Größen, Farben und Formen. Der Keller war voll, alles hochgestapelt bis zur Decke. (...) Ich war genervt und wollte das Zeug wieder aus dem Haus haben. Es dauerte aber drei Wochen, bis das wieder weg war.“

 

 

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