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Michael Wendler: Der nächste Mega-Deal geplatzt | Rückzahlungen gefordert

Nach Kaufland wollen nun auch die Geissens ihr Geld von Michael Wendler zurück.

Laura Müller und Michael Wendler
Nun wollen auch die Geissens ihr Geld von Michael Wendler zurück. Getty Images

Eigentlich hätte Michael Wendler schon Ende des Jahres schuldenfrei sein können; immerhin schuldet er dem Finanzamt Wesel (NRW) etwa 1,2 Millionen Euro. Allein der Deal mit RTL, welcher die TV-Hochzeit mit Laura Müller, eine Doku-Soap und eine Musik-Sendung enthielt, hätte ihm bis Ende nächsten Jahres eine Million Euro gebracht.

Doch seit seinem, Instagram-Video, in welchem er ohne Rücksprache mit dem Sender RTL seine Teilnahme als Juror bei DSDS beendet und der Regierung sowie dem Sender vorwirft mit den Corona-Maßnahmen gegen die Verfassung und das Grundrecht zu verstoßen, haben sich alle Vertragspartner von ihm getrennt.

 

Die Geissens: „Uncle Sam“ fordert 250.000 Euro von Michael Wendler

Doch nicht nur der Werbe-Deal mit Kaufland ist geplatzt. Auch die Modemarke „Uncle Sam“ fordert 250.000 Euro zurück, die bereits für einen Werbe-Vertrag gezahlt wurden. 250.000 Euro wären später sogar noch dazu gekommen. Die Marke „Uncle Sam“ wurde 1986 von Michael und Robert Geiss gegreündet. Roberts Geiss‘ Bruder Michael betreibt das Unternehmen bis heute noch und stellt nun die Forderung an Michael Wendler: „Wir haben den Vertrag mit sofortiger Frist gekündigt und versuchen jetzt unser Geld wiederzukriegen.“

Gegenüber der Bild-Zeitung verriet Medienrechtler Dr. Christian Solmecke, dass die Üncle Sam“ und Kaufland durchaus gute Chancen haben, ihr Geld wiederzubekommen: „Wendlers Image ist jetzt ein komplett anderes. Das nennt sich juristisch Wegfall der Geschäftsgrundlage. Die Werbeverträge werden auch Klauseln für geschäftsschädigendes Verhalten enthalten. Das ist eine Grundlage für Schadensersatz.“

 

Michael Wendler: Das offizielle Statement von „Uncle Sam“

Michael Wendler
Michael Wendler hat sich ins Werbe-Aus geschossen. Foto: Getty Images

Auf Instagram schreibt der Sportswear-Hersteller:

"Viele Firmen schweigen aus Image-Verlust, jedoch möchten wir Stellung nehmen. Wir bedanken uns für die zahlreichen Kommentare, die positiv, negativ oder unrealistisch sind. So soll es sein! Das ist Meinungsfreiheit! Jeder kann sich auf unserer Plattform äußern und wir sind keinem böse. Allerdings möchten wir auch für die, die kaufmännisch nicht so bewandert sind erklären, warum wir die Zusammenarbeit mit Herrn Wendler beenden mussten!

Herr Wendler kann die vertragliche Leistung wofür er reichlich bezahlt wurde nicht mehr erbringen, da er das Land von jetzt auf gleich verlassen hat. Ohne darüber nachzudenken wie viele Menschen gerade für ihn arbeiten. Dies ist unverantwortlich, feige und respektlos seinen Mitmenschen gegenüber (einige Promis sind halt nicht einfach). Stylisten, Maskenbildner, Designer, Schneider, Fahrer, Textilproduzenten, Paketboten etc. Vielleicht gehört der ein oder andere von euch auch dazu, viele Arbeitsplätze stehen dahinter, die wir als Firma finanzieren müssen.

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Hätte er seinen Job erfüllt, hätten wir uns von ihm persönlich nicht distanziert, sondern lediglich von seinen Aussagen, denn man muss ja nicht der gleichen Meinung sein. Darüber sollten einige mal nachdenken!" Wendlers Meinung, so heißt es in einem vorausgegangenen Posting, seien mit den Werten des Unternehmens nicht vereinbar.

 

Daniela Katzenberger wirbt für "Uncle Sam"

Daniela Katzenberger
Auch Daniela Katzenberger wirbt für Uncle Sam. Foto: instagram.com/danielakatzenberger

Einen Tag zuvor hatte das Unternehmen ebenfalls via Instagram erklärt, die Kooperation zu beenden. Wendlers Äußerungen und sein Verhalten seien mit den Werten des Unternehmens nicht vereinbar und würden auf keine Weise toleriert.

Über prominenten Support muss sich "Uncle Sam" dennoch nicht sorgen. Daniela Katzenberger ist Aushängeschild der Marke. Fotos, die Wendler zeigen, sind inzwischen von der Instagram-Seite verschwunden.

 

Michael Wendler: Diese Kooperationen sind geplatzt

Laura Müller und Michael Wendler
Das Paar veerlobte sich im April dieses Jahres. Foto: TVNOW

Michael Wendler ist nach seinen Aussagen nicht nur seine Verträge mit den Sendern RTL und Vox los. Darüber hinaus hat er auch seine Werbeverträge verloren.

Kaufland entfernte den Web-Spot, den Wendler zusammen mit seiner Frau Laura Müller gedreht hatte, noch am Tag des Erscheinens wieder.

Der Juwelier Rauschmayer, der den Verlobungsring des Paares sponsorte, distanziert sich ebenfalls. „Wir haben den Beitrag mit Wendler und Laura von unserer Homepage gelöscht“, erklärte Chris Roy Rauschmeyer gegenüber „Bild“.

 

Michael Wendler: Deshalb dürfen ihm die Firmen kündigen

Möglich sind die Rückforderungen, weil sie Wendlers Image komplett gewandelt hat. Damit entfällt juristisch die Geschäftsgrundlage. Normalerweise enthalten Werbeverträge nämlich Klauseln für geschäftsschädigendes Verhalten.

Der Sender Vox, der die Doku "Laura und der Wendler: Jetzt wird geheiratet" zeigte, äußerte sich so:  “An Tagen wie diesen braucht es mehr solcher Bilder. An Tagen, an denen sich Sondersendungen mit der Frage beschäftigen, ob Michael Wendler noch zu retten ist oder die dunklen Mächte aus dem Reich der Corona-Leugner seiner längst habhaft geworden sind. An Tagen wie diesen blicken wir auf Umussy am Ufer des Rio Negro, wo sie seit nunmehr acht Monaten auf ihren Liebsten wartet. Dieses Virus trennt Liebende. Es zerstört viele Familien. Da gibt es nichts zu leugnen. Wer sich vor die weiße Tapete stellt und ernsthaft behauptet, das alles sei eine Erfindung und Quatsch, der hat den Knall nicht gehört.”

 
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