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Michael J. Fox: Zurück in die Zukunft-Star spricht über Parkinson-Erkrankung

Der Schauspieler Michael J. Fox ist 1991 an Parkinson erkrankt. In einem Interview mit dem "People Magazine" spricht der heute 59-Jährige ganz offen über seine Krankheit, die schlimmsten Momente und woran er trotzdem noch Freude hat.

Zurück in die Zukunft: Michael J. Fox 2019
Schauspieler Michael J. Fox wurde in seiner Karriere mit vier Golden Globe Awards ausgezeichnet. Foto: Getty Images

Mit der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie spielte sich Michael J. Fox an der Seite von Christopher Lloyd als exzentrischer Dr. Emmett „Doc“ Brown in die Herzen seiner Zuschauer. Die Filme haben längst Kultstatus erreicht, doch als bei dem jungen Schauspieler Parkinson diagnostiziert wurde, änderte sich sein Leben schlagartig. Anfängliches Zittern in den Fingern konnte Fox noch mit seiner Schauspielerei gekonnt überdecken, doch als die Tremor-Symptome immer schlimmer wurden, machte er 1998 seine Erkrankung publik und zog sich in den darauffolgenden Jahren immer mehr aus filmischen Projekten und dem Rampenlicht zurück. 2018 folgt eine Tumordiagnose an der Wirbelsäule. Ein herber Rückschlag für den sonst sehr optimistischen Fox: „Ich steuerte auf eine Lähmung zu, wenn ich ihn nicht operieren ließe". Die krebsartige Geschwulst verengte das Rückenmark und verursachte drückende Schmerzen.

Michael J. Fox: „Das war definitiv mein dunkelster Moment"

Doch der riskante Eingriff an der Wirbelsäule glückt und Michael J. Fox und beginnt in einer vier Monate langen Rehabilitation wieder das Laufen zu lernen. Eines Morgens wollte der Schauspieler zu einem Filmdreh von Regisseur Spike Lee, um in einer Szene einen Cameo-Auftritt zu haben. Doch Fox stürzt in der Küche seiner New Yorker Wohnung und bricht sich den Arm: "Das war definitiv mein dunkelster Moment". Der Kanadier weiter: "Ich bin einfach ausgerastet. Ich lehnte in meiner Küche gegen die Wand und wartete auf den Krankenwagen, und ich hatte das Gefühl: 'Tiefer geht es für mich nicht mehr.“ Auch der sonst für ihn übliche Optimismus drohte ihn zu verlassen: „Das Ganze hat keine guten Seiten, keine Vorteile. Das ist alles nur Bedauern und Schmerz. "

Michael J. Fox und die Freude am Schreiben

Heute kann der Vater von vier Kindern wieder positiver der Zukunft entgegensehen: „Es ist nicht so, dass ich vorher nicht aufrichtig war, aber meine Dankbarkeit ist jetzt tiefer, weil ich die dunkelsten Zeiten durchgestanden habe", sagt er. "Mein Leben ist jetzt ruhig, und ich habe tatsächlich eine wirklich gute Zeit. Die Leute glauben mir nicht, aber ich liebe das Leben. Ich liebe es, bei meiner Familie zu sein. Ich liebe es, mit Tracy [Pollan] zusammen zu sein. Ich liebe es, dass ich nicht mehr viele nutzlose Dinge tue, die ich früher getan habe, weil ich weder die Energie noch die Zeit dazu habe.“ Der kanadische Schauspieler fasst seinen Leidensweg in seinen vierten Memoiren "No Time Like the Future", die am 17. November veröffentlicht werden, detailliert zusammen. "Mir bleibt das Schreiben, und glücklicherweise macht mir das wirklich Spaß“, erklärt Fox 2017.

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