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Mesut Özil: Heftige Kritik von Bayern-Boss Uli Hoeneß

Mesut Özil hat als Konsequenz aus dem Skandal um sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Erodgan seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Jetzt hat sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit heftigen Worten zur Entscheidung des Kickers geäußert. 

Mesut Özil: Heftige Kritik von Bayern-Boss Uli Hoeneß
Uli Hoeneß sieht Mesut Özils Statement kritisch. Foto: Foto: Getty Images
 

Uli Honeß: Mesut Özil "hat seit Jahren einen Dreck gespielt"

Uli Hoeneß, wie man ihn kennt: Nachdem Mesut Özil in drei hintereinander veröffentlichten Statements seine Sicht auf die Erdogan-Affäre erläutert und dabei Medien, Sponsoren und den DFB scharf kritisiert hat, fällt der Bayern-Boss ein vernichtetendes Urteil über den ehemaligen Nationalspieler.

Mesut Özil Mexiko Spiel
Bildunterschrift eingeben Foto: Getty Images

"Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto", sagte der 66-Jährige gegenüber "Bild" und "Sport Bild". Özil sei für ihn schon lange nur noch ein Alibi-Spieler gewesen.

 

Uli Honeß vermisst Bewertung von Özils sportlichen Leistungen

Der Präsident des FC Bayern kritisierte in der Diskussion um Özil besonders, dass seine sportlichen Leistungen kaum thematisiert wurden. "Die Entwicklung in unserem Land ist eine Katastrophe. Man muss es mal wieder auf das reduzieren, was es ist: Sport. Und sportlich hat Özil seit Jahren nichts in der Nationalmannschaft verloren", erklärte er vor Abflug des Teams zur US-Tour nach Philadelphia.

"Seine 35 Millionen Follower-Boys, die es natürlich in der wirklichen Welt nicht gibt, kümmern sich darum, dass er überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt", so Uli Hoeneß weiter. 



Das Statement von Mesut Özil wurde von der Öffentlichkeit unterschiedlich aufgenommen. Während einige die Rassismus-Vorwürfe des 29-Jährigen als alamierend und richtig empfinden, kritisieren andere, dass der Fußballer vom FC Arsenal zu wenig Selbstkritik zeige. Der DFB oder gar Präsident Reinhard Grindel, der von Mesut Özil am meisten attackiert wurde, haben sich bisher allerdings noch nicht geäußert. 

 


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