Ehrliche Worte

Menowin Fröhlich: „Von gewissen Dingen ablassen“! Das plant er mit dem DSDS-Gewinn

Menowin Fröhlich gewinnt DSDS, doch nicht alle gönnen ihm den Sieg. Jetzt spricht der Sänger offen über die Kritik, seine Vergangenheit und verrät, was er mit den 100.000 Euro machen will.

Kandidat Menowin Fröhlich gewinnt das Finale der 22. Staffel der deutschen Gesangs-Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS)
Menowin Fröhlich darf sich nicht nur über Geld, sondern auch über einen Plattenvertrag freuen. Foto: IMAGO / Panama Pictures

Menowin Fröhlich hat es geschafft: 16 Jahre nach seiner ersten großen „DSDS“-Finalteilnahme gewinnt der Sänger die RTL-Castingshow. Während viele Fans seinen Sieg feiern, reißen in den sozialen Netzwerken auch kritische Stimmen nicht ab. Doch der 38-Jährige macht deutlich: Er will nach vorne schauen.

Der gebürtige Münchner setzte sich im großen Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ mit deutlichem Vorsprung durch. Laut RTL erhielt Menowin Fröhlich 56,52 Prozent der Zuschauerstimmen und ließ damit seine Konkurrenten klar hinter sich. Besonders sein Auftritt mit Michael Jacksons „Billie Jean“ blieb vielen Zuschauerinnen und Zuschauern im Gedächtnis. Selbst eine kleine Panne mit dem In-Ear-Monitor brachte ihn nicht aus dem Konzept.

Menowin Fröhlich reagiert auf Kritik nach dem DSDS-Sieg

Nach seinem Sieg wurde im Netz nicht nur über seine Stimme gesprochen. Viele Nutzer erinnerten auch an Fröhlichs Vergangenheit. Der Sänger stand in den vergangenen Jahren mehrfach wegen verschiedener Delikte vor Gericht, darunter Körperverletzung und Drogendelikte.

Doch Menowin Fröhlich zeigt sich heute deutlich gelassener als früher. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte er: „Ich akzeptiere jede Meinung, die die Menschen über mich haben. Ich kann das nicht ändern.“ Gleichzeitig wünsche er sich, „dass man vielleicht mal aufhören sollte, diesen ganzen Negativfilm zu fahren und man von gewissen Dingen auch mal ablassen kann.“

Der Sänger wirkt heute reflektierter als noch zu seinen früheren „DSDS“-Zeiten. Bereits 2010 galt er als großer Favorit der Show, verlor damals jedoch überraschend gegen Mehrzad Marashi. Seine Karriere wurde anschließend immer wieder von Schlagzeilen überschattet.

„Dann wäre ich heute nicht mehr am Leben“

Besonders emotional wurde Fröhlich, als er nach dem Finale über seine Vergangenheit sprach. Rückblickend sagte er der dpa: „Ich hätte das damals auch schon gewinnen können, denke ich. Nur, dann wäre ich heute nicht mehr am Leben.“

Eine Aussage, die zeigt, wie sehr ihn die vergangenen Jahre geprägt haben. Heute wolle er anderen Menschen Mut machen, nach Rückschlägen wieder aufzustehen. „Die Chance, die ich bekommen habe, habe ich wahrgenommen und ich muss niemandem mehr etwas beweisen“, so der Sänger weiter.

Das plant Menowin Fröhlich mit seinem Preisgeld

Mit dem Sieg bei „DSDS“ gewinnt Menowin Fröhlich nicht nur einen Plattenvertrag, sondern auch 100.000 Euro Preisgeld. Und genau dafür hat der Familienvater bereits einen klaren Plan. „Erstmal einen schönen Ausflug mit der Familie, die ist ja groß genug“, verriet der 38-Jährige nach dem Finale. Tatsächlich erwartet Fröhlich inzwischen sein neuntes Kind – die Familie steht für ihn heute offenbar an erster Stelle.

Dass ihm genau dieser Rückhalt wichtig ist, zeigte sich auch direkt nach der Verkündung seines Sieges: Unter Tränen fiel Menowin Fröhlich Jury-Chef Dieter Bohlen in die Arme.

Quellen

  • dpa

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