Kino

Megan Fox erfindet sich mit "Der Diktator" neu

Heiß und zugleich unterkühlt - das war einmal: In "Der Diktator" emanzipiert sich "Transformers"-Beauty Megan Fox von alten Klischees und endeckt ihre witzige Seite.

Wenn Sacha Baron Cohens neuer Streich "Der Diktator" am 17. Mai in die Kinos kommt, dann können sich die Zuschauer nicht nur auf eine weitere anarchische Komödie des britischen Starkomikers freuen, sondern auch auf eine Megan Fox, die sich von ihrem Image befreit. Denn nachdem die frühere "Transformers"-Darstellerin bisher vorzugsweise die Femme fatale oder die attraktive Gespielin der männlichen Hauptdarsteller gab, kann sie nun endlich mit ihrem Comedy-Talent glänzen. Der Ausflug ins Komödienfach gibt Fox die Möglichkeit, neue Seiten an sich zu zeigen: "Als ich mit der Schauspielerei anfing, da spielte ich immer das zickige oder gemeine Mädchen, dann spielte ich diese coolen, roboterhaften Frauen." Auf diese künstlerische Sackgasse hatte sie irgendwann keine Lust mehr. "Ich fand es ermüdend, diese Art Charaktere zu spielen und diese Klischees immer wieder zu bedienen, wenn ich vorsprach. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich wieder ich selbst sein kann", so Fox.

 

Die neue alte Liebe

Mit ihrer neuen Begeisterung für Komödien kehrt Megan Fox zu dem Genre zurück, das ihr einst erstmals ein breites Publikum bescherte. Denn eine ihrer frühen Rollen spielte Fox 2004 in der Hitserie "Two and a Half Men". Nun wird sie dem Humor wohl erst einmal treu bleiben. Denn Fox schätzt vor allem die Stimmung bei den Dreharbeiten: "Ich habe festgestellt, dass ich die Atmosphäre genieße, wenn ich diese Art Filme drehe." Das Publikum kann sich auf eine Darstellerin freuen, die voll motiviert bei der Sache ist: "Ich habe wirklich wieder Spaß an der Arbeit und ich spüre, dass viele gute Dinge auf mich zukommen." Mit diesem Enthusiasmus dürfte der komödiantischen Karriere von Fox eigentlich nichts mehr im Wege stehen.



Tags:
TV Movie empfiehlt