Kino

Maulkorb bei "Star Trek 2"

J.J. Abrams mauert: Am Set von "Star Trek 2" hat er die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und seinen Stars eine Schweigepflicht auferlegt.

Regisseur J.J. Abrams hat mit Spitzeln seine Erfahrungen - schließlich drehte er "Mission: Impossible III" und erfand die Agenten-Fernsehserien "Alias" und "Undercovers". Aber bei Dreharbeiten kann er den Auskundschaftern so gar nichts abgewinnen. Nachdem immer wieder Bilder vom "Star Trek 2"-Set aufgetaucht waren, die neugierige Beobachter ins Internet stellten, hat er nun die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die letzte Grenze ist nicht länger der Weltraum, sondern ein Wall aus 30 Schiffscontainern. Diese ließ Abrams jetzt kurzerhand aufstellen, damit sie bei den Dreharbeiten einen undurchdringlichen Sichtschutz bilden. Uhura-Darstellerin Zoe Saldana hatte in einem Interview erzählt, wie verärgert Abrams über die Spionage-Fotos war: "J.J war sehr bestürzt, das muss ich sagen. Das wird die Leute nicht davon abhalten, zu stören. Und das ist einfach nur traurig, weil sie sich selbst damit schaden und um die Überraschung bringen."

 

Simon Pegg sagt, dass er nichts sagt

Simon Pegg, der den Chefingenieur Scotty spielt, hat Abrams Verschwiegenheitsklausel voll verinnerlicht. Als er in einem Interview nach der Handlung von "Star Trek 2" gefragt wurde, blieb er wortkarg: "Es dreht sich alles um den Weltraum." Und auf Twitter schob er noch einmal unmissverständlich nach: "Wenn ihr einen Link zu einer Nachricht 'Simon Pegg spricht über 'Star Trek 2'' seht, dann wird es unweigerlich darum gehen, dass ich nicht über 'Star Trek 2' sprechen kann." Abrams wird das gerne hören. Damit dürfte die ungetrübte Vorfreude des Publikums gesichert sein, wenn die Enterprise ab 2013 wieder unbekannte Welten und fremde Zivilisationen erforscht.



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