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Massimo Sinató: „Ich bin scheiß-wütend“ – Tod von George Floyd führt zu weltweitem Aufschrei

In den USA ist es wieder einmal zu Polizeigewalt gegen einen Afroamerikaner gekommen. Diesmal mit Todesfolge. Stars wie Massimo Sinató oder Motsi Mabuse machen ihrem Ärger Luft.

Der Tod von George Floyd führt auch bei "Let's Dance"-Tänzer Massimo Sinato (hier mit Jana Pallaske) zu viel Wut
Massimo Sinató und andere prominente Persönlichkeiten zeigen sich Bestürzt über den Tod des durch einen Polizisten getöteten Afroamerikaners George Floyd.

„Bitte, bitte, bitte, ich kann nicht atmen. Mein Bauch tut weh. Mein Nacken tut weh. Bitte, bitte. Ich kann nicht atmen“, hört man den schwarzen US-Amerikaner George Floyd (46) in einem von Passanten aufgenommenen Handyvideo flehen, während ein Polizist auf seinem Nacken kniet. Unzählige endlos lange Minuten hatte der weiße Polizeibeamte Floyd mit dieser längst nicht mehr zulässigen Technik auf den Asphalt gedrückt. Obwohl mehrere umstehende Menschen, sowie das Opfer selbst, den Beamten wiederholt anflehten, nicht so brutal vorzugehen, da Floyd keine Luft mehr bekam und bereits aus der Nase blute, ließ er nicht von ihm ab. Grund für ein so brutales Handeln gab es beim besten Willen nicht, immerhin lag Floyd erst still am Boden und war am Schluss sogar gänzlich reglos, da er endgültig das Bewusstsein verloren hatte. Selbst, als ein Sanitäter endlich nach Floyds Puls fühlte, erhob sich der Polizist nicht vom Nacken des leblosen Mannes. George Floyd verstarb nur kurze Zeit später im Krankenhaus.

Verhaftet wurde der Afroamerikaner übrigens nicht etwa, weil er gewalttätig geworden war, sondern weil der Angestellte eines Restaurants ihn verdächtigt hatte, im Besitz eines gefälschten 20 Dollar-Scheins zu sein und deshalb die Polizei rief. 

 

Weltweiter Aufschrei nach Tod von George Floyd: Wann wird sich endlich etwas ändern?

Die Familie des Verstorbenen fordert nun, dass der für seinen Tod verantwortliche Polizist des Mordes angeklagt wird. Die Videos, die die Tat zeigen, kursieren derzeit im Internet und sorgen weltweit für einen Aufschrei.

Auch Prominente wie der FC Bayern München-Spieler Jerome Boateng oder der US-Basketballer LeBron James fordern Gerechtigkeit für George Floyd und prangern den Rassismus, der in den USA immer wieder zu vergleichbaren Taten führt, öffentlich an.

 

Auch Massimo Sinató und Motsi Mabuse hoffen inständig, dass sich endlich etwas ändert

Dieser Bitte schließen sich auch die „Let’s Dance“-Stars Motsi Mabuse und Massimo Sinató an. In ihren Insta-Storys teilten beide ein Foto von Floyd, das mit dem Zitat „Please, I can’t breath. My stomach hurts. My neck hurts. Everything hurts. They’re going to kill me“ versehen ist. Massimo Sinató ergänzte zusätzlich die Worte “I am so f*c*ing angry right now“ („Ich bin gerade so scheiß-wütend“) und „We have all the same DNA“ („Wir alle haben dieselbe DNA“).

Auch unzählige andere Menschen und Plattformen teilten das Bild, das zum Aushängeschild einer neuen Bewegung werden könnte:

Ob die weltweit Forderungen nach Aufklärung und Gerechtigkeit und das Flehen danach, es möge sich endlich etwas ändern, etwas bewirken können, muss sich erst noch zeigen. Viele fürchten, das dies nicht der Fall sein wird – immerhin ist der Fall Floyd bei weitem nicht das erste oder einzige Beispiel eines Afroamerikaners, der völlig grundlos durch die US-amerikanische Polizei zu Tode kam. Wie die „Süddeutsche-Zeitung“ berichtet, belegt eine Studie der Rutgers University, dass Polizeigewalt unter jungen afroamerikanischen Männern zu den häufigsten Todesursachen gehört.

Derzeit gibt es nicht nur in den USA heftige Proteste, auch in Deutschland gehen die Menschen auf die Straße. So soll am 6. Juni beispielsweise zeitlich in Städten wie Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Mainz und vielen mehr ab 14 Uhr demonstriert werden. 

* Anna Peters 

 
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