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Maren Kroymann: So negativ wirkte sich das Coming-Out auf ihre Karriere aus

Maren Kroyman war eine der ersten deutschen Schauspielerinnen, die sich als homosexuell outete. Nun spricht sie über die Auswirkungen auf ihre Karriere.

Maren Kroymann: So negativ wirkte sich das Coming-Out auf ihre Karriere aus
Maren Kroymann gehört zu den ersten offen homosexuellen Schauspielerinnen. Foto: Tristar Media/Getty Images

Die Darstellerin und Kabarettistin Maren Kroymann war seit den 80er-Jahren eine Institution im deutschen Fernsehen. Sie war gleich mehrfach eine Pionierin. So erhielt sie mit „Nachtschwester Kroymann“ im Oktober 1993 als erste Frau eine eigene Satiresendung. Außerdem zeigte sie sich mit ihrer Partnerin Shoshana Evers im selben Jahr auf dem Cover des „Stern“ . Die Titelstory drehte sich um lesbische Frauen und das in einer Zeit, in der dies noch sehr ungewöhnlich war. Dass sich eine Prominente als homosexuell outete, war damals revolutionär.

In einem neuen Interview mit dem Magazin erzählt die Darstellerin, dass sich Jahre später deswegen auch immer noch Frauen bei ihr bedankt hätten. Dadurch fassten sie selbst den Mut, ihr Coming-out zu feiern. Allerdings gab es nicht nur Zuspruch für diesen Schritt. Gerade die ARD habe wohl nicht unbedingt positiv reagiert.

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Wie die 74-Jährige enthüllt, habe sie nach dem Ende von „Nachtschwester Kroymann“ im Jahr 1997 so gut wie keine Angebote aus dem Ersten mehr bekommen. 20 Jahre lang gab es dafür nur sehr wenige Ausnahmen. Inzwischen sei dies aber Schnee von gestern, seit 2017 moderiert sie die Sendung „Kroymann“. Auch außerhalb des öffentlich-rechtlichen Senders fand sie einigen Erfolg, zum Beispiel in der Serie „Mein Leben & Ich“ als Anke oder in Kinofilmen wie „Die Welle“.

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