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Marc Eggers gibt Fehler zu – er muss alle Song-Einnahmen abgeben: „Wir entschuldigen uns dafür“

Marc Eggers sorgt mit seiner „Mon Amour“-Version für Ärger am Ballermann. Jetzt entschuldigt sich der Influencer öffentlich bei der Schweizer Band Hecht – und spendet sämtliche Einnahmen aus dem Song.

Marc Eggers schaut lächelnd in die Kamera
Marc Eggers entschuldigt sich öffentlich. Foto: IMAGO / Gartner

Der Ballermann-Hit „Mon Amour“ läuft derzeit in Bars, Clubs und auf Social Media rauf und runter. Doch hinter dem Erfolg des Songs steckt ein Streit, der zuletzt hohe Wellen schlug. Im Mittelpunkt: Marc Eggers. Der Influencer und Sänger veröffentlichte gemeinsam mit Paul Frege und Aditotoro eine deutsche Coverversion des Hecht-Hits – allerdings offenbar ohne Zustimmung der Originalband. Jetzt äußert sich Eggers erstmals ausführlich zu den Vorwürfen und gesteht Fehler ein.

Streit um „Mon Amour“ eskalierte öffentlich

„Mon Amour“ gehört aktuell zu den größten Partyhits auf Mallorca. Besonders am Ballermann wird die eingängige Nummer seit Wochen gefeiert. Das Original stammt von der Schweizer Band Hecht, die mit dem Song bereits einen großen Erfolg in ihrer Heimat feiern konnte.

Für Diskussionen sorgte jedoch eine zweite deutsche Version des Liedes. Während Ballermann-Star Tobee nach Angaben der Band offiziell grünes Licht für seine Interpretation erhalten hatte, soll die Version von Marc Eggers, Paul Frege und Aditotoro ohne Zustimmung veröffentlicht worden sein.

Hecht-Frontmann Stefan Buck machte seinem Ärger daraufhin öffentlich Luft. In einem Instagram-Video erklärte er, dass die Band nie gefragt worden sei. Besonders problematisch: Die Übersetzung eines Songs aus Mundart ins Hochdeutsche gilt rechtlich als Bearbeitung und benötigt deshalb die Zustimmung der Urheber.

Buck kritisierte damals deutlich: „Sie haben einfach den Song herausgegeben.“

Marc Eggers entschuldigt sich öffentlich

Nach tagelangen Diskussionen und intensiven Gesprächen gibt es inzwischen eine Einigung zwischen beiden Seiten. Marc Eggers meldete sich dazu selbst auf Instagram zu Wort und räumte Fehler ein.

„Als allererstes wollen wir uns natürlich bei der Band Hecht entschuldigen und vor allem auch bei den Schweizer Fans“, erklärte der 39-Jährige in einem Statement.

Weiter sagte Eggers: „Wir haben uns falsch informiert, wir wurden da auch falsch beraten. Aber das ist keine Ausrede. Weil am Ende sind wir dafür verantwortlich und wir müssen das auf unsere Kappe nehmen.“

Auch Paul Frege und Aditotoro äußerten sich gemeinsam mit ihm versöhnlich. Die drei Influencer betonten, dass man offen miteinander gesprochen und schließlich eine Lösung gefunden habe.

Sämtliche Einnahmen werden gespendet

Die Einnahmen aus der umstrittenen Coverversion sollen vollständig an Ärzte ohne Grenzen gehen. Das sei laut Marc Eggers ein Wunsch der Band Hecht gewesen, dem man zugestimmt habe.

Die Schweizer Musiker bestätigten inzwischen ebenfalls, dass der Konflikt für sie beendet sei. In einem eigenen Statement erklärte die Band: „Für uns ist das somit abgeschlossen.“

Damit darf die Version der Influencer weiterhin online bleiben und auch bei Auftritten gespielt werden.

Tobee reagiert gelassen auf den „Mon Amour“-Zoff

Ballermann-Sänger Tobee, dessen Version von Anfang an offiziell genehmigt war, sieht die Situation vergleichsweise entspannt. Gegenüber der dpa erklärte er, dass beide Songs ohnehin unterschiedliche Zielgruppen ansprechen würden.

„Man kann beide Versionen überhaupt nicht vergleichen. Meine passt zu Party und Ballermann, andere sind vielleicht eher für soziale Medien gemacht“, sagte der Sänger.

Am Ende sollen laut Tobee ohnehin die Fans entscheiden, welche Version sie hören möchten.

Hecht feiert mit „Mon Amour“ internationalen Erfolg

Für die Schweizer Band Hecht bedeutet der aktuelle Hype um „Mon Amour“ trotz des Ärgers auch einen wichtigen Karriereschub. Der Song entwickelte sich in den vergangenen Monaten zu einem ihrer größten Hits und machte die Musiker erstmals einem breiteren Publikum in Deutschland bekannt.

Inzwischen konzentriert sich die Band wieder auf ihre Musik und die anstehenden Konzerte der „Lovers-Tour“. Der öffentliche Streit um die Coverversion scheint damit endgültig beendet zu sein.

Quellen
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