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Kino

"Man of Steel" zeigt Superman nicht als Comic-Figur

Regie-Star Zack Snyder ("300") zeigt Superman statt als Comic-Helden erstmals als realistische Person. "Man of Steel" ist daher vor allem ein Film über Kontakt mit einem Alien!

Die Batman-Filme haben vorgemacht, wie spannend ein Comic-Held sein kann, wenn er als echter Mensch mit realistischen Erfahrungen und Gefühlen gezeigt wird. Der dafür zuständige Drehbuchautor David S. Goyer ist nun auch beim neuen Superman-Film von Regisseur Zack Snyder dabei - und ist diesem Rezept auch beim größten Superhelden aller Zeiten treu geblieben. Denn "Man of Steel" zeigt den Stählernen nicht als Comic-Figur, sondern als echten Menschen - besser gesagt, als echten Außerirdischen: "Wir sind unseren Superman nicht wie bei einer Comic-Verfilmung angegangen, sondern so, als ob er real wäre", erklärt Goyer. "Als ich mir vorstellte, wie es wäre, wenn Superman wirklich in unserer Welt existieren würde, wurde mir schlagartig klar, dass seine Geschichte die Geschichte einer Kontaktaufnahme ist. Denn er ist ja ein Außerirdischer. Man könnte sich ganz leicht einen Superman-Film vorstellen, der sich an 'E.T.' orientiert, statt eines Films über einen Typen in engen blauen Spandex-Hosen. Denn wenn die Welt von ihm erfahren würde, wäre es das Größte, was in der Geschichte der Menschheit je geschehen ist."

 

Immer noch "super"!

Dafür haben die Macher natürlich in Henry Cavill auch einen perfekten Hauptdarsteller. Er hat in "Die Tudors" schon auf beeindruckende Weise die innere Zerrissenheit seiner Figur spürbar gemacht, da sollte die Einsamkeit eines Außerirdischen, der seine Rolle in einer fremden Welt sucht, keine allzu große schauspielerische Herausforderung sein. Doch wer jetzt fürchtet, "Man of Steel" könnte ein dialoglastiges Kammerspiel werden, den kann Regisseur Zack Snyder, der in "300" sein Händchen für bildgewaltige Action bewiesen hat, beruhigen: "Wie versuchen jetzt nicht gleich, das 'Super' aus dem 'Superman' zu entfernen. Es geht uns nur um ein Konzept dieser Figur, das ein bisschen mehr Substanz hat als in den bisherigen Filmen." Ob das gelungen ist, gibt's ab 20. Juni zu erleben, wenn der "Man of Steel" in den deutschen Kinos abhebt.



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