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Magneto tötet John F. Kennedy

Magneto tötet John F. Kennedy
Magneto tötet John F. Kennedy (Fox) Fox

Eine neue Theorie geht im Web um, wer den US-Präsidenten damals eliminiert hat.

Vor 50 Jahren wurde Präsident John F. Kennedy Opfer eines heimtückischen Anschlags. Die genauen Hintergründe sind bis heute nicht geklärt, viele Zweifel gibt es an der etwas zu offenkundigen Erklärung, die es als Tat des Einzeltäters Lee Harvey Oswald deklariert. Schon immer war Hollywood von der höchst emotionalisierenden Geschichte fasziniert. Und auch Bryan Singer - seines Zeichens Regisseur des kommenden Mutanten-Spektakels "X-Men: Days of Future Past" - konnte anlässlich des 50. Jahrestags der Ermordung wohl nicht widerstehen, darauf anzuspielen. So erblickte jetzt eine neue Website das Licht der Welt, die die Ermordung des US-Präsidenten und die neue Story der "X-Men" miteinander in Verbindung bringt: Unter www.thebentbullet.com findet der geneigte Leser die Erklärung für eines der großen Mysterien des tödlichen Anschlags: Das der abgebogenen Kugel ("bent bullet"). Denn die tödlichen Verletzungen Kennedys können eigentlich nur dadurch zustande gekommen sein, dass eine der Kugeln aus dem Lauf Lee Harvey Oswalds mehrmals im Flug ihre Richtung geändert hat. Und sowas wirft doch Fragen auf. Etwa, welcher Superschurke Meister der Metallmanipulation ist? Genau: natürlich Magneto.

 

Keine Chance für JFK

Dass Singer hinter der Website mit der kühnen These steckt, wird zwar nicht wirklich offenbart - ist aber letztlich nicht schwer zu erraten. Solche Verschwörungs-Theorien im Vorfeld eines großen Filmstarts sind bares Geld wert. Noch dazu, wenn sie so gut und originell realisiert sind, wie in diesem Fall. Wie eng der historische Anschlag mit "Days of Future Past" filmisch verwoben wird, kann man ab 22. Mai 2014 sehen. Dann läuft der Film in Deutschland an. Doch eines ist sicher: Trotz aller überragender Fähigkeiten wird es keinem Mutanten gelingen, das Schicksal des Präsidenten zu ändern. Darüber hat schon längst die Realität entschieden - und die hat auch in der Traumfabrik noch immer das letzte Wort.



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