Kino

"Mad Max 4" serviert "Wortburger"

Regisseur und "Mad Max"-Erfinder George Miller gibt die Handlung des vierten Films "Fury Road" bekannt - und verwirrt die Fans dabei mit seltsamen Wortschöpfungen.

Großes Rätselraten unter "Mad Max"-Fans: Der Erfinder der kultigen Endzeit-Action George Miller hat endlich die lange geheim gehaltene Story des vierten Teils "Fury Road" herausgerückt. Doch seine offizielle Filmbeschreibung verwirrt mehr, als dass sie etwas über die tatsächlichen Geschehnisse mitteilt: "Mad Max landet bei einer Gruppe von Menschen, die sich auf einem Kriegsgefährt durch die Ödnis schlagen, das von der Imperatorin Furiosa gesteuert wird. Der Film handelt vom Straßenkrieg, der sich daraus entwickelt. Grundlage dafür sind die Wortburger unter den Geschichtsmännern und Augenzeugenberichte von jenen, die deren Taten überlebt haben…" Alles klar? Nein? Das ist vermutlich so gewollt, denn seltsame Namensgebungen gehören schließlich zum "Mad Max"-Universum wie heiße Öfen und schlechte Frisuren - siehe "Toecutter", "Gyro Captain", "Humungus" oder "Master" und "Blaster". Immerhin ist nun endlich raus, welche Rolle Charlize Theron spielt, die derzeit noch als Missions-Chefin im SciFi-Schocker "Prometheus" im Kino zu sehen ist. Denn als die renommierte Oscar-Preisträgerin für das Action-Spektakel zusagte, war die Verwunderung groß, Details zu ihrer Filmfigur gab es nicht.

 

Auf den Spuren von Tina Turner

Trommelwirbel: Theron ist die in der Filmbeschreibung genannte Imperatorin Furiosa! Da werden Erinnerungen an die einst von Tina Turner gespielte Aunty Entity aus "Mad Max 3" wach. Möglicherweise ist die Imperatorin Furiosa sogar eine echte Weggefährtin von Max Rockatansky, wenn nicht sogar eine mögliche Bettgenossin… Klar ist jedenfalls, das Batman-Schurke Tom Hardy, der als Bane in "The Dark Knight Rises" derzeit nicht nur das Blut in den Adern des Dunklen Rächers gefrieren lässt, den in Ungnade gefallenen Mel Gibson als Titelheld beerbt. Dazu spielen Transformers-Babe Rosie Huntington-Whiteley, Zoë Kravitz aus "X-Men: Erste Entscheidung" und Riley Keough aus "Magic Mike" drei Traumfrauen, die weithin als "The Wives" bekannt sind, und die von Mad Max beschützt werden. Hinter der Kamera steht mit John Seale ein Experte für epische Bilderfluten. Er filmte unter anderem "Der englische Patient" und heimste dafür einen Oscar ein, dazu die Meisterwerke "Mosquito Coast", "Rain Man" und "Unterwegs nach Cold Mountain", außerdem "Harry Potter und der Stein der Weisen". Seales Kamera läuft bereits seit dem 9. Juli. Als Kulisse dient dabei nun Namibia, nachdem Regisseur George Miller den im australischen New South Wales geplanten Dreh wegen plötzlicher Regenfälle absagen musste, als die Wüstenkulisse sich über Nacht in eine blühende Oase verwandelte. Wann "Mad Max: Fury Road" in die Kinos kommt, ist derzeit noch nicht bekannt. Sobald sich dies ändert, erfahren Sie es hier.



Tags:
TV Movie empfiehlt