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"M - Eine Stadt sucht einen Mörder": Start auf TV Now | Das müsst ihr wissen!

Der Fritz Lang-Klassiker "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" wurde als Mini-Serie adaptiert und startet ab dem 23.2. bei TVNow: Wir konnten auf der Berlinale 2019 mit Regisseur David Schalko über sein Prestige-Projekt sprechen.

M Eine Stadt sucht einen Mörder
"M - Eine Stadt sucht einen Mörder": Das sagt Regisseur David Schalko über das Remake des Fritz Lang-Klassikers! TVNOW/Pertramer/Pichler/Superfilm

Basierend auf dem gleichnamigen Fritz Lang-Filmklassiker aus dem Jahr 1931 erzählt die moderne, in Wien angesiedelte Serie von Produzent, Autor und Regisseur David Schalko ("Braunschlag", "Altes Geld") in sechs Episoden die Geschichte einer Stadt, die sich mit einer Reihe von Kindermorden und deren Auswirkung auf die Gesellschaft konfrontiert sieht. Der Start beim ORF war ein voller Erfolg: In Österreich sahen sich über 600.000 Zuschauer die ersten beiden Folgen der Serie an und sorgten für starke Marktanteile von bis zu 18 Prozent.

In Deutschland sind alle sechs Folgen von "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" ab dem 23. Februar 2019 exklusiv auf TVNow zu sehen. 

 

M – Eine Stadt sucht einen Mörder: Das sagt Regisseur David Schalko zum Projekt

Die Pläne für seine Hommage an "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" begannen schon vor fünf Jahren. Doch das Unterfangen war nicht leicht: Wie uns Regisseur David Schalko im Interview bei der Berlinale 2019 verriet, war der Kampf um die Rechte zum Fritz Lang Klassiker alles andere als einfach: "Ja, es war schwierig und hat viel Überzeugungsarbeit gebraucht. Es haben sich schon viele Personen, um die Rechte bemüht.“ Die Überzeugungsarbeit sollte sich bezahlt machen: Vor vier Jahren begannen dann die Arbeiten am Drehbuch.

Eine Menge Zeit bis die Neuauflage von „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ auch in Serienform realisiert werden konnte. Doch für David Schalko könnte der Zeitraum kaum besser gewählt sein: "Das hat dann auch wegen der Finanzierung eine zeitlang gedauert bis das Projekt wirklich realisiert werden konnte. Aber das hat letztendlich auch eine gute Sache: Denn die politische Realität ist zumindest in Österreich mittlerweile auf Augenhöhe. Das Timing könnte kaum besser sein."

Auch wenn Fritz Langs M. im Jahr 1931 spielt und die Angst vor dem Nationalsozialismus eindringlich auffängt, sieht David Schalko beängstigende Parallelen zur heutigen Zeit: „Wir haben aktuell das Gefühl an einem Vorabend zu leben. Ich würde es nicht unbedingt als Faschismus bezeichnen, aber wir verlassen zusehends immer mehr den bürgerlichen Konsens. Es gibt eine eindeutige Verrohung des politischen Diskurses, der sehr starke Parallelen zur Weimarer Republik hat. Es gibt den Schrei nach dem starken Mann. Es gibt eine offensichtliche Brutalisierung und Spaltung in der Gesellschaft. Und die soziale Kälte und die Empathielosigkeit unserer Leistungsgesellschaft führt uns auch zunehmend in eine Art Depression, in der die sozialen Medien die Einsamkeit eigentlich bekämpfen sollen, sie aber in Wirklichkeit zunehmend verstärken“, so David Schalko.

M Eine Stadt sucht einen Mörder David Schalko
Regisseur David Schalko bei der "Berlinale"-Premiere von "M"          TVNOW / Jörg Carstensen
 

David Schalko: Deshalb ist Wien die perfekte Wahl als Schauplatz

Mit seinem Star-Ensemble hat David Schalko die Mini-Serie komplett nach Wien verlegt und dort meist on Location gedreht. Auch für die Ästhetik des M-Remakes war die Ortswahl entscheidend: „Wir haben viele Original-Schauplätze bewusst aussehen lassen wie im Studio. Und Wien eignet sich da sehr gut dazu, weil der Stadt etwas Kulissenhaftes inne wohnt. Deswegen haben wir auch speziell in Bezirken gedreht, in denen es bspw. sehr viele Gründerzeithäuser gab.“

 

M – Eine Stadt sucht einen Mörder: Diese Stars sind dabei

Das Star-Ensemble besteht u. a. aus "Magda"-Star Verena Altenberger, Moritz Bleibtreu, Bela B, Lars Eidinger, Udo Kier uvm. Einen Trailer zur TVNow-Serie seht ihr hier:



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