Kino

Lola in Gold für "Die andere Heimat"

In Berlin wurde am Freitag der Deutsche Filmpreis vergeben. Gewinner des Abends war Filmemacher Edgar Reitz.

Lola in Gold für "Die andere Heimat"
Lola in Gold für "Die andere Heimat" (Concorde) Concorde

Der neunfach nominierte "Das finstere Tal" war mit acht Lolas, darunter dem Deutschen Filmpreis in Silber, numerisch gesehen der große Gewinner bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises. Der Deutsche Filmpreis in Gold ging jedoch an "Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht", der insgesamt drei Lolas erhielt, darunter für die beste Regie (Edgar Reitz) und das beste Drehbuch (Edgar Reitz und Gert Heidenreich). Den Deutschen Filmpreis in Bronze erhielt "Zwei Leben". Die Darstellerpreise gingen an Jördis Triebel ("Westen") und Dieter Hallervorden ("Sein letztes Rennen") als beste Haupt- bzw. Sandra Hüller ("Finsterworld") und Tobias Moretti ("Das finstere Tal") als beste Nebendarsteller. Mit der Lola für die beste Kamera/Bildgestaltung wurde Thomas W. Kienast ("Das finstere Tal") ausgezeichnet. Der Deutsche Filmpreis für den besten Kinderfilm ging an "Ostwind - Zusammen sind wir frei", der für die beste Dokumentation an "Beltracchi - Die Kunst der Fälschung".

 

"Bully" feiert seinen Lieblingsregisseur

Helmut Dietl erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Die Laudatio hielt Michael Bully Herbig, der nicht nur über seine Faszination von Dietl sprach, sondern auch über die gemeinsame Arbeit mit ihm. Der Bernd-Eichinger-Preis, welcher an Einzelpersonen oder Filmteams vergeben wird, die im Sinne Eichingers durch künstlerische Leidenschaft, Gemeinschaftssinn, Originalität und Durchsetzungsvermögen einen maßgeblichen Beitrag zur Kinokultur geleistet haben, ging an Gerhard Meixner und Roman Paul von "Razor Film Produktion". Sie widmeten ihren Preis dem kürzlich verstorbenen Michael Glawogger.



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