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Lindsay Lohans Angreifer ist wieder frei

Lindsay Lohans Angreifer ist wieder frei
Lindsay Lohans Angreifer ist wieder frei (Kurt Krieger) Kurt Krieger

Der Schock sitzt noch tief bei Lindsay Lohan. Am Wochenende wurde sie von einem Fan verletzt. Statt den Peiniger einzusperren ließ die Polizei ihn laufen.

Zur Polizei, dem Freund und Helfer der Bevölkerung, hat Lindsay Lohan ein gespaltenes Verhältnis. Regelmäßig landet das Partygirl wegen Alkohol-, Drogen- oder Verkehrsdelikten auf der Wache und hat deshalb ihren Ruf weg. Ihre Beziehung zum Arm des Gesetzes ist an diesem Wochenende nicht besser geworden. Lindsay wollte, dass ein aufdringlicher Fan mit der vollen Wucht des Rechtsstaat getroffen würde. Das Gegenteil ist eingetreten: Peiniger Christian LaBella wurde zum Schrecken von Lindsay aus Mangel an Beweisen auf freien Fuss gesetzt. Was brachte die "Elizabeth Taylor"-Darstellerin so auf die Palme? Der Samstagabend hatte doch so gut begonnen. Lindsay feierte mit Freunden im New Yorker Club "1 Oak", als sich LaBella mit einigen von Lindsays Begleitern anfreundete. Als der Partytross zu vorgerückter Stunde beschloss, in Lindsays Hotel "W" weiter zu feiern, klinkte sich LaBella einfach ein.

 

Lindsay außer Rand und Band

Das alleine brachte Lindsay nicht außer Rand und Band. Erst als sie bemerkte, wie der 25-jährige LaBella sie heimlich mit seinem Handy in ihrem Zimmer fotografierte, war es aus mit der Freundschaft. Als La Lohan den Knipser mit ihrer Feststellung konfrontierte, sei dieser ausgerastet, hätte sie aufs Bett gestoßen und Abschürfungen an ihren Händen verursacht. Lindsay soll daraufhin das Zimmer verlassen haben aber später wieder zurückgekehrt sein. Dann behauptete sie, der Mann hätte sie attackiert, gewürgt, zu Boden geworfen und hätte sich auf sie gestürzt. Einem Begleiter von Lindsay wäre es gelungen, den Angreifer von ihr herunterzuziehen. Die 26-Jährige sagte desweiteren aus, den Feueralarm gedrückt zu haben, um Hilfe anzufordern. Schließlich wäre die Polizei rechtzeitig eingetroffen, um LaBella festzunehmen. "Lindsay hat mit der Polizei gesprochen und kooperiert bei der Untersuchung", bestätigt ihr Sprecher Steve Honig. Ganz uneigennützig war LiLos Kooperation natürlich nicht. Sie wollte, dass LaBella mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft wird. Ihrem Vorhaben hat die New Yorker Polizei nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alle Anklagepunkte wurden fallen gelassen, nachdem Streifenbeamte den Vorfall untersucht und keine ausreichenden Beweise sichern konnten. Schlecht gelaufen, Lindsay.



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