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Kino

Lindsay Lohan ist ein Albtraum am Filmset

Die Arbeit mit Lindsay Lohan ließ Regisseur Paul Schrader von Reportern dokumentieren - die notierten unglaubliche Zicken-Szenen

Die Dreharbeiten an "The Canyons" wird Regisseur Paul Schrader ("Auto Focus") nie vergessen. Dafür hat er selbst gesorgt, denn er bat Reporter der 'New York Times', alle Arbeiten am Film zu begleiten. Der Artikel erschien unter der süffisanten Überschrift "Was passiert, wenn du deinen Film mit Lindsay Lohan besetzt". Das Budget von "The Canyons" betrug nur 250.000 Dollar. Entspechend niedrig fiel die Gage von Lindsay Lohan aus. Sie bekam nur 100 Dollar pro Tag plus eine Beteiligung am Umsatz des Films. Schrader ließ im Vertrag festhalten, dass sie eine ausschweifende Sex-Szene zu drehen habe - und sie, dass Paul Schrader keinesfalls versuchen solle, mit ihr Sex zu haben. Die Crew-Mitarbeiter hatten Schrader angefleht, Lohan nicht zu engagieren. Er hielt sie für eine tolle Schauspielerin und tat es trotzdem. Zum ersten Teamgespräch kam sie zu spät und verpasste eine Probe. Lindsay Lohan gelobte Besserung für den nächsten Tag, erschien aber auch dann nicht. Schrader beschloss, sie zu feuern.

 

Die Zicke und der nackte Regisseur

Von dieser Information aufgebracht marschierte Lohan in das Hotel, in dem Schrader wohnte und trommelte an jede Zimmertür, um ihn zu finden. Nachdem sie sein Zimmer gefunden hatte, weinte sie laut und bettelte darum, eingelassen zu werden. Schrader hütete sich und das Hotelpersonal bot an, die Polizei zu holen. Paul Schrader lehnte ab, ließ die Tür aber zu. Lindsay Lohan verbrachte weitere anderthalb Stunden schluchzend davor. Am nächsten Tag änderte Schrader seine Meinung, warnte die 26-jährige Schauspielerin aber, dass sie beim nächsten Fehltritt entlassen sei. Lindsay Lohan bedankte sich bei dem 66-jährigen Regieveteran, indem sie beim Dreh fortwährend dessen Arbeitsstil kritisierte. Um die vertraglich festgehaltene Sex-Szene zu realisieren, musste sich der Regisseur selbst die Kleider vom Leib reißen: Erst mochte sie ihren Partner James Deen nicht, denn der ist ein Pornostar. Dann wollte sie die Szene nicht nackt drehen. Nachdem viel Zeit verschwendet war, zog sich Paul Schrader schließlich selbst aus, um es Lindsay Lohan leichter zu machen. Das klappte und die Szene konnte gedreht werden. Nach etlichen Pannen und Streitereien mehr kam Lady Gaga in die Stadt. Lindsay Lohan feierte mit ihr bis in die Morgenstunden, um sich dann krank zu melden und damit einen kompletten Drehtag zu ruinieren. Wegen ihr mußten zahlreiche Szenen umgeschrieben werden, aus Tagszenen wurden Nachtszenen und umgekehrt. Neben seinem täglichen Ärger mit der weiblichen Hauptrolle mußte Schrader auch ständig das restliche Ensemble und die Crew besänftigen, die sich lauthals über ihre unzuverlässige Kollegin beklagten. Um mit dem Film Geld zu verdienen, war Paul Schrader darauf angewiesen, dass er auf dem renommierten "Sundance"-Festival gezeigt wird. Doch von dort erhielt er unglücklicherweise eine Absage. Nun ist alles, was von "The Canyons" bleibt, ein hämischer Zeitungsartikel.



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