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Lindenstraße: Das passiert nach dem Ende!

Anfang des Jahres wird "Lindenstraße" eingestellt. Trotzdem lebt die Serie in gewisser Weise weiter...

"Mutter Beimer": Heftige Anklage nach "Lindenstraße"-Aus
Die "Lindenstraße" endet zwar im März 2020, aber danach lebt sie in Museen weiter... © ARD/Nicole Manthey

Am 29. März 2020 geht mit der letzten Folge von "Lindenstraße" eine Ära des deutschen Fernsehens zuende: Nach knapp 35 Jahren wird die ARD-Serie eingestellt. Immerhin einen kleinen Trost gibt es: Zahlreiche Requisiten, Sets und Kostüme finden ein neues Zuhause in Museen. WDR und die Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion KG (gff) sind mit etlichen Standorten im Gespräch, einige Kulissen bzw. zukünftige Exponate haben sie allerdings schon an den Mann gebracht, berichtet "dwdl.de". 

 

"Lindenstraße" lebt in Museen fort

Die Küche von Helga Beimer und die Bushaltestelle Lindenstraße/Kastanienstraße wird beispielsweise bald im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen sein, im Technik Museum Speyer, in welchem seit 2012 sowieso bereits eine Dauerausstellung zur "Lindenstraße" mit der Küche von Else Kling gezeigt wird, wird bald auch das Restaurant "Akropolis" und das "Café Bayer" aufgenommen. Die Sammlung der Deutschen Kinemathek in Berlin wird unter anderem durch die Speisekarten des "Akropolis" und Helga Beimers und Anna Zieglers Bademäntel ergänzt, auch 373 Folgen der "Lindenstraße" werden zukünftig zu deren Besitz zählen.

Die Dreharbeiten für die finalen Episoden von "Lindenstraße" dauern noch bis zum 20. Dezember. Bis dahin werden viele der Stücke, die bald in Museen zu sehen sind, noch gebraucht. Was seinen Weg anschließend nicht ins Museum findet, soll im Fundus für Film- und Theaterausstattung (FTA) aufgenommen oder für den guten Zweck verkauft werden. "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir respektvoll mit dem Erbe der Lindenstraße umgehen", so  Alexander Bickel, Leiter des WDR-Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie.

 

 



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