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„Lindenstraße“-Aus: Rettung in letzter Sekunde?!

Seit 1985 flimmert die „Lindenstraße“ schon über unsere Bildschirme. 2020 soll damit Schluss sein. Die einzige Hoffnung zur Rettung der Serie? Diese Protest-Aktion.

In der Lindenstraße wohnt bald einer weniger.
Kann dieser Protest die „Lindenstraße“ vor der Absetzung retten? | Foto: WDR

Für viele Deutsche gehört die „Lindenstraße“ zum wöchentlichen Sonntagabendprogramm. Diese Tradition soll den Zuschauern 2020 allerdings genommen werden, wie die ARD im November 2018 verkündete. Doch die Fans geben nicht kampflos auf und starten eine Protest-Aktion.

 

Fan-Demonstrationen gegen das Ende der „Lindenstraße“

Am Samstag, den 13. April um 16 Uhr finden sich „Lindenstraße“-Fans am Neumarkt in Köln zusammen, um gegen das Ende der beliebten Serie zu demonstrieren. Initiiert wurde der Protest, der unter dem Motto „Lasst die Lindenstraße leben!“ steht, durch Vertreter diverser Fangruppen, die über Facebook einen Plan geschmiedet haben, um die ARD-Sendung zu retten.

Für die Demo-Veranstalter sei die „Lindenstraße“ viel mehr, als nur eine belanglose Serie: „[Sie] kommt dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender mustergültig nach, indem sie das Leben der kleinen Leute schildert, aktuelle Themen aufgreift und Lösungsmöglichkeiten für Alltagsprobleme anbietet“, heißt es in einer Stellungnahme auf „Taubenschlag.de“.

Und weiter: „Sie zeigt, dass Toleranz und Solidarität Werte sind, die das Leben leichter machen. Die Besinnung auf demokratische Grundwerte ist heute wichtiger denn je, in einer Zeit, in der diese Werte in Frage gestellt werden.“ Vielleicht schaffen die Fans es mit diesen überzeugenden Argumenten ja tatsächlich, die Absetzung der „Lindenstraße“ zu verhindern.

 


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