Kino

Liam Neeson ahnungslos in "Batman Begins"

Liam Neeson ahnungslos in "Batman Begins"
Liam Neeson ahnungslos in "Batman Begins" (Warner) Warner

Was seine filmischen Geheimnisse angeht, vertraut der "Batman"-Regisseur niemandem. Nicht mal seinen Stars.

Gut - bestimmte Filme leben auch von Hype und der Geheimnissen im Vorfeld. Aber was Christopher Nolan bei seinen Werken in Puncto Informationsverhinderung betreibt, grenzt an Paranoia. Dafür bürgt auch Liam Neeson, der jetzt von seinen Erfahrungen mit dem Regisseur der immens erfolgreichen "Batman"-Trilogie berichtete. Und zwar mit mehr als nur zart frustriertem Unterton. Da war z.B. noch dieser Film, den er 2005 mit Nolan drehte - und für den er sich brav beim Set auf einem Gletscher in Island einfand. "Ich sagte: Chris, was soll ich genau machen? Und er erwiderte: 'Ach - lauf einfach nach vorne, sag deinen Text, lauf zurück - und das war's dann.' Ich sage natürlich: 'What The f**k, erzähl mir, worum es hier geht.' Und er erwidert: 'Das möchte ich eigentlich lieber nicht'."

 

"Ich mach hier nur meinen Job"

Klar: Warum auch einem Star sagen, was er hier eigentlich macht... Entsprechend pikiert auch Liam Neesons Replik: "Bloß keine Umstände wegen mir - ich bin nur ein Schauspieler." Kurz: Der Star drehte stundenlang mit Christian Bale auf Eisplatten ohne zu wissen, dass er dabei den Superschurken Ra's al Ghul verkörpert. "Was Geheimhaltung angeht ist er ein Extremist", betätigt Neeson. "Ich hatte schlicht keine Ahnung, dass ich ein Teil von 'Batman Begins' war.



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