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„Let’s Dance“ – Tina Ruland: Diesen Kandidaten drückt sie jetzt die Daumen

Let's Dance Tina Ruland
Tina Ruland mit ihrem Tanzpartner Vadim Garbuzov bei „Let's Dance“. | MG RTL D / Stefan Gregorowius

Tina Rulands Aus bei „Let’s Dance“ kam nicht nur für die Zuschauer unerwartet. Im Interview mit Redakteurin Selina Jüngling verrät die Schauspielerin jetzt, welchen Kandidaten sie den „Let’s Dance“-Sieg am meisten wünscht und wie groß der Schock über ihr Ausscheiden tatsächlich war.

 

Frau Ruland, was hat sie dazu bewogen, bei „Let’s Dance“ mitzumachen?

Tina Ruland: „Ich bin da mit null Wissen reingegangen. Ich war nie in meinem Leben in einem Tanzkurs, ich habe wirklich noch nie einen Tanz gelernt. Eigentlich war meine Intention, herauszufinden, ob man das in meinem Alter mit null Vorkenntnissen lernen und Spaß daran haben kann. Und wenn ich das kann, dann kann das auch jeder andere. Ich dachte: ‚Hey, lern ich doch jetzt mal Tanzen.‘ Dann habe ich aber ja nicht allzu viel gelernt. (lacht)“

Wie tief sitzt der Schock nach ihrem plötzlichen Aus noch?

Ruland: „Ich hatte gar keinen Schock. Ich war sehr überrascht, weil es zeichnete sich ja zu keinem Moment ab, dass das passieren würde, weil wir auch eine grundsolide Leistung gezeigt haben. Natürlich habe ich nicht perfekt getanzt, das kann man aber auch nicht erwarten, aber ich habe in meiner Choreographie, die nicht einfach war, keinen Fehler gemacht. Ich habe mich nicht vertanzt, ich habe alle die Schritte gemacht, die ich machen sollte und wir waren da eigentlich sehr, sehr zufrieden, mein Profi-Tänzer und ich.

Insofern war das überraschend. Aber man muss natürlich auch sagen, dass es eine Show ist. Das ist ja kein wirklicher Wettbewerb, das ist ja Quatsch. Ich glaube, die jüngsten Teilnehmer sind die Lochis mit 18, da ist Ingolf mit 60, der eine hat eine Ballett-Ausbildung, der andere hat noch nie getanzt. Das ist ja nicht vergleichbar. Alleine die Tänze kann man nicht miteinander vergleichen. Es ist eine Unterhaltungssendung und einer musste als erster gehen. Blöd, dass ich es jetzt war, aber so ist es halt, kein Thema.“

Was nehmen sie aus der Zeit bei „Let’s Dance“ mit?

Ruland: „Dass ich Tanzen lernen kann. Ich finde, ich habe das für mich total gut gemacht. Ich war mit mir selbst sehr zufrieden. Ich habe die Tage, die wir trainiert haben, Spaß gehabt. Ich war sehr überrascht, dass ich das körperlich gut durchgehalten habe, weil jetzt auch keine bin, die jeden Tag mit Personaltrainer trainiert. Und dann von null auf sechs, sieben Stunden Training am Tag, da dachte ich mir schon: ‚Na, mal gucken, wann ich sage, ich kann nicht mehr‘.

Ich hatte große Angst, ob man sich diese Choreographien merken kann, weil das etwas ist, das ich überhaupt nicht kenne. Ich meine, die Live-Situation ist schon besonders und sich dann trotzdem so zu konzentrieren und Leistung auf den Punkt abzuliefern, das war schon toll. Als Schauspielerin ist es ja meistens: ‚Ups, da hab ich einen Fehler gemacht, können wir es nochmal machen?‘ und das ging hier nicht.“

Was war für sie das Schwierigste an „Let’s Dance“?

Ruland: „Das Schwierigste für mich war eigentlich, bei der ersten Sendung mit der Live-Situation klarzukommen. Ich würde als Schauspielerin niemals so unvorbereitet auf eine Bühne steigen. Ich würde eigentlich so lange trainieren, bis ich es hundertprozentig kann. Die Zeit hat man aber gar nicht. Bei der ersten Sendung, diese Kennenlern-Show,  hatten wir tatsächlich nur anderthalb Tage Zeit, um eine Choreographie zu lernen und das war natürlich schon heftig.

Ich wollte mich dann in der zweiten Show nicht mehr so irre machen und total nervös sein, denn so kann man das nicht genießen. Und dann habe ich mir selbst gesagt: ‚Hey, es sind zwei Minuten und die genieße ich jetzt. Ich gehe da raus, ich kann das und ich habe jetzt einfach Spaß mit dem, was ich tue und versuche das auch, zu vermitteln‘. Das war eigentlich für mich so das Faszinierendste, dass man seinem Körper den Befehl geben kann, nicht mehr so nervös zu sein und das einfach zu genießen. Das hat Spaß gemacht.“

Wem drücken sie nach ihrem Aus jetzt besonders die Daumen?

Ruland: „Also, ich kenne natürlich Jimi Blue durch Natascha Ochsenknecht gut. Dann habe ich Barbara Meier in der Sendung richtig kennengelernt und war sehr überrascht, was sie für ein liebenswerter Mensch ist. Sie kannte ich noch gar nicht. Den beiden gönne ich es natürlich von Herzen, aber auch mit Charlotte hatte ich schöne und gute Gespräche. Iris Mareike Stehen fand ich auch total entzückend und süß. Sie hat etwas ganz Besonderes.“

Würden sie noch einmal bei einer Show der Art „Let’s Dance“ mitmachen?

Ruland: „Nur bei Sachen, bei denen ich sage: ‚Ja, das könnte mir Freude bereiten.‘ Ich bin Schauspielerin und da war es mit natürlich wichtig in einer Art dieser Sendung nicht alles von mir preiszugeben, sondern dort zwar einen Teil zu zeigen, aber mich nicht privat komplett auszuziehen, sage ich mal im übertragenden Sinne.“

Seit dem 27. März ist Tina Ruland als Frau Bulut jeden Dienstag in der zweiten Staffel von „Blockbustaz“ auf ZDFneo zu sehen.

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