„Let's Dance“-Star Christina Hänni: Not-OP – „Kaum jemand hat an mich geglaubt“
Mit 21 Jahren musste Christina Hänni um ihre Zukunft als Tänzerin bangen. Eine komplizierte Operation hätte das Ende ihrer Karriere bedeuten können. Jetzt spricht sie über die schwere Zeit.

Heute kennen die Fans Christina Hänni als leidenschaftliche Profitänzerin, die bei „Let's Dance“ auf dem Parkett steht. Doch hinter ihrer Karriere liegt eine Zeit, die sie lange für sich behalten hat. Auf Instagram blickt sie nun auf eine schwere Verletzung, eine Not-OP und einen mühsamen Weg zurück. Besonders schmerzhaft waren für sie offenbar nicht nur die gesundheitlichen Probleme, sondern auch einige menschliche Enttäuschungen.
Plötzlich war ihre Tanzkarriere in Gefahr
Christina befand sich mit 21 Jahren bereits auf einem sportlichen Höhepunkt. Als Vize-Welt- und Vize-Europameisterin hatte sie bereits große Erfolge gefeiert, als ihr Körper plötzlich nicht mehr so mitspielte wie zuvor. Immer stärkere Schmerzen im Fuß führten sie schließlich zum Arzt. Die Diagnose war ein Schock: Sie musste notoperiert werden. Ob sie danach jemals wieder tanzen könnte, war ungewiss.
Die Operation stellte auch medizinisch eine besondere Herausforderung dar. Wie Christina jetzt berichtet, wagte sich damals ein Arzt an einen schwierigen Eingriff, den zu diesem Zeitpunkt noch niemand zuvor durchgeführt hatte.
Für die junge Tänzerin begann damit eine Phase voller Unsicherheit. Sie musste nicht nur mit den körperlichen Folgen umgehen, sondern auch damit, dass ihr langjähriger Traum von der Tanzkarriere plötzlich auf dem Spiel stand.
Christina Hänni fühlte sich von Menschen im Stich gelassen
In ihrem Instagram-Rückblick macht Christina deutlich, dass sie damals jedoch nicht von allen die Unterstützung bekam, die sie gebraucht hätte. „Kaum jemand hat an mich geglaubt“, schreibt sie. Umso dankbarer sei sie den Menschen, die ihr trotz der schwierigen Situation treu geblieben sind.
Warum sie so lange geschwiegen hat, erklärt die Tänzerin ebenfalls. Sie habe negative Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit bewusst aus der Öffentlichkeit herausgehalten, weil sie befürchtete, dadurch schwach zu wirken.
Jetzt möchte Christina ihr Schweigen aber endlich brechen und ihre Perspektive teilen. Es sei schließlich ihre Geschichte, über deren schmerzhafte Seiten sie selbst entscheiden dürfe.
Diese Erkenntnis begleitet Christina Hänni bis heute
Besonders nachdenklich stimmen ihre Worte über Freundschaften und Beziehungen, die sich in schwierigen Zeiten verändern. Christina habe schon in jungen Jahren feststellen müssen, dass manche Menschen vor allem dann bleiben, wenn man erfolgreich ist. Sobald sich die Situation ändere und es für sie nichts mehr zu gewinnen gebe, könnten sie sich genauso schnell wieder abwenden.
Dass sie aktuell erneut eine Phase erlebt, die sie an diese Zeit erinnert, deutet Christina ebenfalls an. Was genau dahintersteckt, verrät sie nicht. Ihre Aussagen zeigen aber, dass die damaligen Erfahrungen für sie nicht einfach abgeschlossen sind, sondern bis heute beeinflussen, wie sie ihr Umfeld wahrnimmt.
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Mit Willenskraft zurück auf die Tanzfläche
Trotz aller Zweifel gab Christina ihren Traum nie auf. Die Rückkehr zum Tanzen erforderte mentale Stärke, Durchhaltevermögen und viel Leidenschaft. Dass sie nach der schweren Operation noch wieder auf dem Parkett stehen konnte, bezeichnet sie heute als eine ihrer größten persönlichen Leistungen. „Mein Wille war stärker als jede negative Prognose“, schreibt sie.
Gerade deshalb betrachtet sie ihren Körper heute mit besonderer Wertschätzung. Sie wisse, welche Belastungen er ausgehalten habe und wie weit sie gegangen sei, um ihren Traum weiterleben zu können. Aus der damaligen Krise ist für sie damit auch eine Erfahrung geworden, auf die sie mit Stolz zurückblickt.






