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„Let’s Dance“-Star Auma Obama: Ihr Verhältnis zu Barack Obama

Barak Obamas Schwester Auma Obama will bei 2021 bei „Let’s Dance“ den Titel „Dancing Star“ holen.

Barak Obama und Auma Obama
Auma und ihr Halbbruder Barack Obama schwingen in Nairobi das Tanzbein. Foto: Imago

Als Tochter des Regierungsbeamten Barack Obama Senior und der Hausfrau Kezia Obama wurde Auma Obama 1960 in Nairobi geboren. In den weltweiten Fokus der Aufmerksamkeit geriet die studierte Germanistin, Soziologin, Journalistin und Autorin, als sie ihren Bruder Barack Obama 2008 in dessen Wahlkampf um das Amt des amerikanischen Präsidenten unterstützte. Doch Dr. Obama auf ihren berühmten Bruder zu reduzieren, wäre ihrer beeindruckenden Vita nicht würdig.

 

Let’s Dance: Auma Obama liebt die deutsche Literatur

Ihre Faszination für deutsche Literatur und Autoren wie Heinrich Böll und Wolfgang Borchert verhalf Auma Obama zu einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts, das ihr ermöglichte, ab 1980 Germanistik und Soziologie in Saarbrücken und Heidelberg zu studieren. Mit ihrer Doktorarbeit, in der sie die Konzeption von Arbeit und die Einstellung von Arbeit in Deutschland und Kenia verglich, promovierte sie 1996 in Bayreuth. Gleichzeitig machte sie einen Abschluss an der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.

 

Let’s Dance: Auma Obama hat eine Tochter, Akinyi Manners

Auma Obama und Tochter Akinyi Manners
Auma Obama und ihre Tochter Akinyi Manners. Foto: Imago

Während des Studiums arbeitete sie als Referentin für die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Carl Duisberg Gesellschaft in der Erwachsenenbildung. Als freie Journalistin beschäftigte sie sich thematisch vor allem mit Afrika und dem Afrika-Bild der Deutschen. 1986 zog sie nach Großbritannien, heiratete und bekam eine Tochter, Akinyi Manners.

 

Let’s Dance: Auma Obamas soaziales Engagement

Auma Obamas Lebensthema ist und bleibt ihr soziales Engagement. Nach mehreren Jahren bei einer internationalen Hilfsorganisation in Afrika, gründete Sie 2010 in Deutschland und Kenia Ihre eigene Auma Obama Foundation „Sauti Kuu“. „Sauti Kuu“ stammt aus der Sprache Kisuaheli und bedeutet auf Deutsch „Starke Stimmen“. Die Stiftung möchte benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben und ihre Potenziale wecken und stärken. Dies geschieht durch praxisnahe Aktivitäten, welche für die Kinder und Jugendlichen ökonomisch nachhaltig sind. Die Stiftung basiert auf dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch Unterstützung und Motivation, damit junge Generationen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Zusätzlich agiert sie als Vorsitzende der Kinder- und Jugendlichen-Kommission des „World Future Council“ und ist Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Museum in München, sowie im Vorstand der Jim Button Foundation, die die Philosophie und seine Werte von Michael Ende vertritt. Sie ist Schirmherrin des größten afrikanischen Bücherfestivals “Storymoja“ welches sich als Ziel gesetzt hat, dass jedes Kind auf dem afrikanischen Kontinent ein Buch in die Hand bekommen soll. Mehrere Jahre war sie im Vorstand der Jacobs Foundation in Zürich, wie auch im Kuratorium der „Stiftung Lesen“.

 

Let’s Dance: Auma Obama reist aus Nairobi an

Auma Obama
Auma Obama hat sich für "Let's Dance" die Haare blondiert. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Trotz dessen, dass sie heute wieder in Nairobi lebt, riss die Verbindung zu Deutschland nie ab. 2010 veröffentlichte Dr. Auma Obama ihre Autobiografie „Das Leben kommt immer dazwischen: Stationen einer Reise“ ausschließlich in deutscher Sprache und war ein gerngesehener Gast unter anderem bei „Maybritt Illner“ (ZDF), Frank Elstners „Menschen“ (ARD), „Beckmann“ (ARD), dem „Kölner Treff“ (WDR), der „NDR Talkshow“ und beim RTL Spendenmarathon.

Zudem reist Dr. Auma Obama als Keynote Speakerin zum Thema „ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit“ durch die ganze Welt und wurde für ihre Vorträge mit dem „German Speakers Award“ 2015 ausgezeichnet.

 

„Let’s Dance“-Kandidatin Auma Obama: Ihre Auszeichnungen.

Auch für ihr soziales und humanitäres Engagement wurde Dr. Auma Obama mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Internationalen TÜV Rheinland Global Compact Award“, dem „Hans-Rosenthal-Ehrenpreis“, dem „World Human Rights Award Austria“ oder dem „Prix Courage Award“.

 

Barak Obama: So ist sein Verhältnis zu Auma Obama

Ihren Bruder Barack Obama lernte Auma 1984 mit 24 Jahren kennen, als er, damals Sozialarbeiter in Chicago, ihr einen Brief nach Heidelberg schrieb und sie ihn daraufhin in den USA besuchte. 1995 schrieb Barack Obama über die erste Begegnung mit seiner Schwester in seinem Buch „Dreams from my father“: „Mir war, als hätte jemand meine Welt auf den Kopf gestellt, als wäre ich aufgewacht und eine blaue Sonne stünde an einem gelben Himmel oder als hörte ich Tiere wie Menschen sprechen.“

Einige Jahre später reiste Auma mit Barack Obama gemeinsam durch Kenia, um ihm die Familiengeschichte näher zu bringen. Die Beziehung zu ihrem Bruder Barack Obama sowie ihre Ausbildung in Deutschland wurden nicht nur in ihrem Buch „Das Leben kommt immer dazwischen“ (Lübbe Verlag) verarbeitet, sondern auch in der Dokumentation „Die Geschichte der Auma Obama“, welche im Februar 2012 im ZDF lief. (PM/RTL).

„Let’s Dance“ startet auf TVNOW und RTL am Freitag, 26. Februar, um 20.15 Uhr mit der großen Kennenlernshow.

 

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