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Leslie H. Martinson: Batman-Regisseur stirbt im Alter von 101 Jahren

Die US-Film- und Fernsehlandschaft hat einen ihrer Stars verloren: Leslie H. Martinson, Regisseur von Batman und Dallas, ist am Samstag gestorben.

Batman
Mit Leslie H. Martinson wurden sie zu Kultfiguren: Batman und Ziehson Robin. /dpa picture

Ein Eintrag auf seiner Webseite lässt die Fans wissen, dass der 101 Jahre alte Martinson im Kreise seiner Familie in Los Angeles verstorben sei.

Er machte Batman zur Kultfigur: Anfang der 60er-Jahre übernahm Martinson die Regie von zwei Episoden der ABC-Fernsehserie "Batman". Verkörpert wurde der Held von Adam West. Das Duo Batman und Robin erlangten bald Kultstatus.

Von der Serie zum Film

Die Macher entschlossen sich für eine Filmfortsetzung mit Serien-Originalbesetzung. Martinson führte bei "Batman hält die Welt in Atem", der bewusst albern und mit Pop Art-Elementen gestaltet ist, abermals Regie.

Der 1915 in Boston geborene Martinson machte sich noch weiter einen Namen in der Filmwelt. 1963 führte er im Spielfilm "Patrouillenboot PT-109“ Regie. Der Film erzählt die Heldentaten von John F. Kennedy im Zweiten Weltkrieg. 1967 folgte der Film "Fathom" mit Raquel Welch.

Der Herr über Serien

Im Fernsehen erwies sich der Regisseur als Arbeitstier. An über 100 TV-Serien war er beteiligt, angefangen bei "The Roy Rogers Show", "Small Wonder" bis hin zu "Dallas", "Fantasy Island", "CHiPS", "Cannon" oder "Barnaby Jone".

Er wechselte dabei spielend zwischen den Genres hin und her: Krimi, Drama, Action, Comedy.

Seine Karriere beendete er in den 80er-Jahren - mit Regiearbeit zu "Private Benjamin", "Manimal", "Airwolf" oder "Small Wonder".



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