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Leonardo DiCaprio verteidigt "Wolf of Wall Street"

Leonardo DiCaprio verteidigt "Wolf of Wall Street"
Leonardo DiCaprio verteidigt "Wolf of Wall Street" (Universal) Universal

DiCaprios neuer Film über einen Börsenhai der 80er wird angefeindet. Dagegen setzt sich der Star nun zur Wehr.

In den USA sorgt Leonardo DiCaprios neuer Film "The Wolf of Wall Street" bereits für hohe Wellen: Im Anschluss an eine Vorführung empörte sich ein Drehbuchautor der im Publikum saß über das neue Werk von Martin Scorsese: "Schämen sie sich, das ist eine Frechheit!" schrie der Mann dem Regisseur ins Gesicht, der eben für eine anschließende Podiumsdiskussion anreiste. Auch andere Kritiker in den USA beschwerten sich, dass der "Wolf" einfach das Letzte sei, eine unerträgliche Folter, widerlich, erbärmlich. Das nun lässt Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio nicht auf sich sitzen: "Ich hoffe die Leute verstehen, dass wir das gezeigte Verhalten keineswegs anpreisen, sondern es verurteilen", so der Star. "Das Buch war eine Warnung und wer sich den Film bis zum Schluss ansieht wird verstehen, was wir über diese Leute und ihre Welt, die wie ein Rausch ist, zu sagen haben."

 

Starke Kontroversen

Im gleichen Atemzug schwärmte DiCaprio auch über seinen Lieblingsregisseur Martin Scorsese: Seine Filme seien "vital, bieten jede Menge Stoff zum Diskutieren und für Kontroversen." So sei "The Wolf of Wall Street" neben "Aviator" ein Film gewesen, den DiCaprio "unbedingt" habe machen wollen. Im Mittelpunkt des Krimidramas stehen die Machenschaften an der New Yorker Börse aus der Sicht eines Brokers, der in den 80er Jahren an sich rafft, was zu haben ist und der schließlich ein Fall für das FBI wird. Kinostart ist der 16. Januar.



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