Fernsehen

Lena Gercke: Viel Kritik für „Prankenstein“

Am Samstagabend versuchte sich ProSieben an einer neuen Comedy-Show. Doch weder Zuschauer noch Promis zeigten sich begeistert von der Sendung mit Model Lena Gercke.

Lena Gercke, Prankenstein, ProSieben
Flop am Samstagabend: Lena Gerckes neue Show "Prankenstein" / Getty Images

Mit Scherzen und Streichen à la „Verstehen Sie Spaß“ und „Versteckte Kamera“ wollten Lena Gercke, Antoine Monot jr., Daniel Wiemer und Jan Stremmel ahnungslose Promis und Nicht-Promis mal so richtig reinlegen. Doch der Show-Pilot von „Prankenstein“ rutschte selbst gewaltig aus, mit einer miserablen Quote von 5,6 Prozent in der Samstagabend Prime-Time hat die Comedy-Sendung die Feuerprobe nicht gut überstanden.

Das neue Konzept mimte typische Eigenschaften von YouTube-Kanälen: Mit „Making Ofs“, Top-Listen, kurzen „Vines“ und Gags, schnellen Schnitten und viel Bunt versuchte ProSieben die Power und den Erfolg der YouTube-Stars ins Fernsehen zu bringen und scheiterte dabei auf ganzer Linie. Die Streiche wurden meist schon innerhalb weniger Sekunden aufgelöst, so dass die „Opfer“ gar nicht richtig agieren konnten. Aufwendige Inszenierungen und Installationen wie bei „Versteckte Kamera“ oder auch der erfolgreichen US-Sendung „Punk’d“ mit Ashton Kutcher ließen auf sich warten.

Moderatorin Lena Gercke musste für ihren Auftritt viel Kritik einstecken, da sie, anders als ihre männlichen Kollegen, weder mit besonders viel Witz noch Leidenschaft bei der Sache war. Das fiel auch „GNTM“-Kollegin Sarah Knappik auf: Bei Facebook postete sie nach der Sendung eine Empfehlung an das Model: „Sorry Leute hat einer diese schreckliche Sendung Prankenstein gesehen? Sorry Lena bleib beim Modeln du bist ne Bombe… aber Bernd das Brot hätte die Sendung echt unterhaltsamer gemacht.“



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