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Leah Remini: Aus diesem Grund verließ sie Scientology!

Nach fast zwei Jahren zieht "King of Queens"-Star Leah Remini Bilanz ihres Lebens nach dem Abschied von Scientology. Sie erinnert sich an ihre Kindheit in der Sekte und den Grund, weshalb sie schließlich alles hinter ließ...

Leah Remini
Jahrzehntelang gehörte Leah Remini der Kirche von Scientology an bis sie 2013 ausstieg Getty Images

"Man kommt nicht darüber hinweg", gesteht Leah Remini in einem Interview für Oprah Winfrey's Show "Where Are They Now?". Im Juli 2013 änderte sich das Leben der Schauspielerin für immer. Sie entschloss sich mit ihrer Familie die Sekte zu verlassen, in der sie aufgewachsen ist. "Die meisten Leute wissen nicht, dass ich dort aufgezogen wurde", erklärt sie. Ihre Mutter sei ihr ganzes Leben Scientology-Anhängerin gewesen - demnach auch ihre Kinder. 

Den gleichen Weg schlug auch der Star aus "King of Queens" ein, als sie eine Familie gründete. 2004 wurde sie Mutter einer Tochter. Doch das Familienglück konnte Leah Remini nicht wirklich genießen. Die Sekte beanspruche sieben Tage die Woche mindestens dreieinhalb Stunden Arbeit. Aber hinzu kam, dass Remini auch als Schauspielerin gefragt war, sodass nur sehr wenig Zeit für ihr Kind blieb. Wie wenig, wurde ihr erst bewusst, als sie merkte, dass ihre Tochter Schwimmen gelernt hatte. Aber Leah Remini stand nicht am Beckenrand, um ihre Süße anzufeuern, sondern musste einen Kurs von Scientology absolvieren.

 

Umdenken lernen

"Eine Träne rann mein Gesicht hinab und ich dachte so: 'Was mache ich hier überhaupt?'", erinnert sie sich betroffen. "In dem Moment traf es mich, dass ich genau dieselbe Botschaft meiner Tochter sandte, die mir meine Mutter vermittelte, dass ihre Sache [die Sekte] wichtiger war." Ein großer Aspekt, der Leah Remini und ihren Mann schließlich überzeugte, die Gemeinschaft zu verlassen. Jedoch ließen sie ein ganzes Leben zurück: "Es sind Menschen und eine Lebensart, die man sein ganzes Leben kannte", bekennt sie heute. "Es hat geformt, wer ich bin, gut und schlecht. Es formte die Art, wie ich denke, gut und schlecht. Und so gibt es eine Menge Schmerz, die damit verbunden ist. Viel Heilung." Sie habe in den letzten zwei Jahren gelernt, dass eine "neue Welt" gebe, von der sie sich vorher ausgeschlossen hatte und niemand verurteilt werden dürfe, nur weil er eine andere Glaubensauffassung habe, als sie selbst.

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