Stars

"Köln 50667": Dieser Star muss jetzt von Hartz IV leben!

Jetzt macht der ehemalige "Köln 50667"-Schauspieler Frank Kubiak seine Hartz IV-Not offiziell - und spricht damit vielen Künstlern aus der Seele.

„Köln 50667“-Star spricht Klartext: „Ich habe als Schauspieler Berufsverbot.“
"Köln 50667"-Schauspieler Frank Kubiak ist nun auf Hartz IV angewiesen - und das Geld reicht vorne und hinten nicht. RTLZWEI

Die Corona-Pandemie fordert viele Opfer. Das gerade die Künstlerbranche hart betroffen ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch nun legt Ex-„Köln 50667“-Mime Frank Kubiak im Gespräch mit der BILD die Karten offen auf den Tisch.

 

„Köln 50667“-Schauspieler über die Künstler-Not

Als Schauspieler macht er nun mit drastischen Zahlen deutlich, wie kritisch die Lage wirklich ist. Vor der Pandemie spielte er in der ARD-Serie „Unsere Wunderbaren Jahre“ und der RTLZwei Dailysoap „Köln 50667“. Verdiente sich durch regelmäßige Auftritte als „DJ Franky K Roockz“ noch etwas Gehalt dazu.

Jetzt seien seine Schauspielauftritte reduziert, um die Anzahl der Menschen beim Dreh gering halten zu können. Wann und ob seine Rolle zum „Köln 50667“-Set zurückkehren darf, ist ungewiss. Ebenso wie seine anderen Schauspiel-Engagements. Auch das Geld seiner DJ-Auftritte breche komplett weg.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion einen externen Inhalt von Instagram ausgewählt und an dieser Stelle im Artikel ergänzt. Bevor wir diesen Inhalt anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. durch den Datenschutzmanager. Die Rechtmäßigkeit der bis zum erneuten Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir auf dieser Website externe Inhalte angezeigt werden und damit personenbezogene Daten an Drittplattformen sowie in unsichere Drittstaaten übermittelt werden können. Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung .
 

Frank Kubiak auf Hartz IV angewiesen

Jetzt habe der Künstler Hartz IV beantragen müssen, „weil von der Corona-Hilfe nichts ankommt“. Er bekommt nun den Regelsatz von 446 Euro im Monat. „Das ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“, klagt er. Seine Lebensunterhaltungskosten aus Miete, Versicherung, Autokosten und Verpflegung übertreffen die staatliche Hilfe um ganze 1000 Euro, erklärt er.

Ich war noch nie im Leben arbeitslos – aber jetzt stehe ich vor dem Nichts“, gesteht Kubiak. Doch das Schlimmste für ihn als Vater sei, dass er auch den Unterhalt seiner neunjährigen Tochter nicht mehr zahlen könne.

 

Der „Köln 50667“-Star klagt über das Amt

„Ich hoffe, dass bald endlich der Lockdown endet und ich wieder als Schauspieler und DJ arbeiten kann.“, so der besorgte Vater, denn lange halte er finanziell nicht mehr durch. Und auch das Amt scheint ihm zurzeit keine große Hilfe. Dieses habe von ihm verlangt, wieder seinen erlernten Psychotherapeuten-Beruf aufzunehmen. „Wenn ich keine Bewerbungen schreibe, soll mir der Hartz-IV-Satz jetzt gekürzt werden. Aber ich bin Schauspieler, kein Psychotherapeut mehr“, berichtet er. Auch den Verkauf seines Autos habe man ihm geraten, doch das brauche er ja, „wenn doch wieder Job-Angebote als Schauspieler kommen“, entgegnet er. Sein niederschlagendes Resümee: „Ich habe als Schauspieler Berufsverbot.“

 


Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt