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Kinocharts: "Pain & Gain" auf 1, "Iron Man 3" legt internationalen Traumstart hin

Kinocharts: "Pain & Gain" auf 1, "Iron Man 3" legt internationalen Traumstart hin
Kinocharts: "Pain & Gain" auf 1, "Iron Man 3" legt internationalen Traumstart hin

Die Box-Office-Ergebnisse, die nach einem Wochenende veröffentlicht werden, sind mal mehr und mal weniger interessant. Diesmal gibt es aber

Die Box-Office-Ergebnisse, die nach einem Wochenende veröffentlicht werden, sind mal mehr und mal weniger interessant. Diesmal gibt es aber tatsächlich Bemerkenswertes zu berichten. Aber der Reihe nach: Pain & Gain von "Transformers"-Regisseur Michael Bay hat das erste Wochenende in den US-Kinos hinter sich. Das Ergebnis: durchwachsen. Die Actionkomödie mit Mark Wahlberg ("Ted") und Dwayne Johnson ("Fast & Furious 6") konnte sich zwar sofort an die Spitze der US-Kinocharts setzen, mit eingespielten 20 Millionen Dollar ist "Pain & Gain" aber eher mäßig gestartet. Doch auch diese Aussage muss relativiert werden: Normalerweise sind Filme von Michael Bay äußerst kostenintensive Blockbuster, bei denen mit anderen Gewinnen kalkuliert wird als bei "Pain & Gain", der mit 25 Millionen Dollar Produktionskosten vergleichsweise günstig produziert wurde. Die Ausgaben wurden am Startwochenende beinahe schon wieder reingeholt. Besonders beeindruckend ist das Ergebnis trotz Platz 1 dennoch nicht. Den auf den zweiten Rang der US-Kinocharts abgefallenen Oblivion ergeht es auch nicht besser. Mit zusätzlichen 17,4 Millionen Dollar am zweiten Wochenende bekleckert der SciFi-Film mit Tom Cruise ("Jack Reacher") in der Hauptrolle sich in den USA auch nicht mit Ruhm. Insgesamt stehen in den Vereinigten Staaten 64,7 Millionen Dollar für Joseph Kosinskis Werk zu Buche. Letztlich sind es die international eingenommen 134,1 Millionen Dollar, die "Oblivion" davor retten, als Flop zu enden. The Big Wedding wird es hingegen aller Voraussicht nach nicht mehr gelingen, den Untergang zu vermeiden. Die Komödie von Justin Zackham, Autor von "Das Beste kommt zum Schluss", ist mit Robert De Niro ("Silver Linings"), Susan Sarandon ("Dead Man Walking - Sein letzter Gang"), Diane Keaton ("Was das Herz begehrt"), Katherine Heigl ("Kiss & Kill"), Amanda Seyfried ("Les Misérables"), Robin Williams ("Nachts im Museum") und Topher Grace ("Die wilden Siebziger") zwar außerordentlich prominent besetzt, doch davon ließen sich die US-amerikanischen Kinogänger nicht beeindrucken. 7,5 Millionen Dollar am Startwochenende sind reichlich bescheiden. Das Budget von geschätzten 35 Millionen Dollar reinzuholen, dürfte eine ordentliche Herausforderung werden. Nach wie vor für konstante Einnahmen sorgt das Baseball-Drama 42, das noch einmal 10,7 Millionen einspielte und insgesamt bei 69 Millionen Dollar steht. Für ein Biopic für den US-Markt ein respektables Ergebnis. Auch der Animationsfilm Die Croods konnte seine Gesamteinnahmen noch einmal um 6,6 Millionen Dollar steigern. Mit weltweiten 468,6 Millionen Dollar hat das Werk der beiden Regisseure Kirk De Micco und Chris Sanders sich mehr als rentiert. Ein weiteres Beispiel für einen Film, der die Kinokassen förmlich bersten lässt, ist Iron Man 3. Der Marvel-Blockbuster mit Robert Downey Jr. als Titelheld startet in Deutschland am 01. Mai und in den USA gar erst am 03. Mai, in anderen Teilen der Welt läuft das Actionfeuerwerk jedoch bereits – und das mit überwältigendem Erfolg. 195,3 Millionen Dollar konnte die Comicverfilmung international übers Wochenende einspielen und damit den bisherigen Rekordhalter dieses Zeitraums, "Marvel’s The Avengers", überholen. Ein Auftakt nach Maß – und ganz sicher nicht das Ende der "Iron Man 3"-Erfolgsgeschichte. Wohl kaum jemand zweifelt daran, dass der dritte Teil der Reihe auch in den USA für regen Zuschauerzustrom in den Kinos sorgen wird und die Konkurrenten in den Charts auf die Plätze verweist.


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