Kino

"The Kingdom of Dreams and Madness": Doku über Animekünstler des Studio Ghibli

"The Kingdom of Dreams and Madness": Doku über Animekünstler des Studio Ghibli
"The Kingdom of Dreams and Madness": Doku über Animekünstler des Studio Ghibli

Für Anime-Fans ist das Studio Ghibli das Mekka ihres bevorzugten Genre. Dort entstehen noch immer Animationsfilme durch klassiche Techniken, dort

Für Anime-Fans ist das Studio Ghibli das Mekka ihres bevorzugten Genre. Dort entstehen noch immer Animationsfilme durch klassiche Techniken, dort werden Werke voller Poesie, Herz und Fantasie geschaffen. "Das Schloss im Himmel", "Prinzessin Mononoke", "Chihiros Reise ins Zauberland", "Die letzten Glühwürmchen", "Mein Nachbar Totoro", "Das wandelnde Schloss" - großartige Klassiker, die allesamt aus dem Hause Ghibli stammen. Regisseurin Mami Sunada (Ending Note: Death of a Japanese Salaryman) hat den Künstlern des Studios während der letzten Monate über die Schultern geguckt. Entstanden ist der Dokumentarfilm "The Kingdom of Dreams and Madness" (im Original "Yume to Kyoki no Okoku"). Im Mittelpunkt stehen die Anime-Legenden Hayao Miyazaki und Isao Takahata, wie sie an ihren neuen Meisterwerken The Wind Rises respektive The Tale of Princess Kaguya arbeiten, die beide noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Neben den Künstlern Miiyazaki und Takahata wird in "The Kingdom of Dreams and Madness" auch noch Ghibli-Produzenten Toshio Suzuki begleitet, der für beide Projekte zuständig ist. Auf den eher ungewöhnlichen Titel des Dokumentarfilms angesprochen entgegnete Sunada: "Ich denke, einnen Traum zu haben beinhaltet immer ein bisschen Wahnsinn, egal in welchem Beruf. Es gibt Zeiten, in denen man bis zum Äußersten geht, und es gibt Zeiten, in denen andere einen dafür fürchten." In Japan soll "The Kingdom of Dreams and Madness" im Herbst anlaufen. Wann die Doku in den Westen gelangt, ist bisher noch unklar.


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