Kino

Kindheitstraum für Javier Bardem

Schon von Kindesbeinen an ist der iberische Star ein Fan des Doppelnullagenten. Und jetzt darf er sogar versuchen, ihn zu töten...

Kindheitstraum für Javier Bardem
Kindheitstraum für Javier Bardem (Sony Pictures) Sony Pictures

In "Skyfall" ist es Javier Bardem, der Agenten-Ikone James Bond - zum dritten Mal verkörpert von Daniel Craig - das Leben nach Kräften schwer macht, resp. zu verkürzen versucht. Jetzt hat der Mann zwar schon seinen Oscar für "No Country for Old Men" im Schrank stehen und ist damit im Schauspieler-Olymp angekommen. Das hält den spanischen Star aber nicht davon ab, ins Schwärmen zu geraten, wenn man ihn auf seine Rolle als Raoul Silva im neuen Bond-Abenteuer anspricht. Denn nach wie vor behauptet der 43-jährige Edelmime, dass für ihn damit ein alter Kindheitstraum in Erfüllung gehe. "Ich bin ein riesiger Fan der James Bond-Saga. Als ich klein war, durfte ich mit meinem Vater Sean Connery als 007 sehen. Aber wie hätte ich davon träumen dürfen, selbst einmal in einem der Filme zu spielen?" Für einen Schauspieler seiner qualitativen Gewichtsklasse scheint das letzten Endes nicht einmal so schwer gewesen zu sein. Denn Regisseur Sam Mendes war wohl so von den Fähigkeiten des Stars angetan, dass er ihm sogar großen Einfluss auf die Gestaltung des charismatischen Bösewichtes einräumte.

 

Der etwas andere Bösewicht

Hätte der wiederum aber wohl auch nicht müssen. Denn wie charakterisierte Javier Bardem seine Aufgabe: "Sam Mendes hat die ganze Dynamik der Bösewicht-Rolle geändert - Silva ist alles andere als der übliche Schurke. Damit gab er mir wirklich was zu kauen - und einen nuancierten Bond-Gegner zu spielen."



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