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Kelly Rutherford: Nun soll der US-Präsident ihre Kinder zurückholen!

Seit sechs Jahren kämpft "Gossip Girl"-Star Kelly Rutherford um ihre beiden Kinder - jetzt soll ihr sogar das Weiße Haus im Sorgerechtsstreit helfen! Auch halb Hollywood steht hinter der Schauspielerin.

Kelly Rutherford
Kelly Rutherford / Getty Images

Es könnte der bekannteste Sorgerechtsstreit in der Geschichte werden: Kelly Rutherford, bekannt aus "Gossip Girl", kämpft gegen ihren deutschen Ex-Mann um ihre beiden Kinder. Nun wendet sich die Löwenmutter an die höchste Stelle: Barack Obama himself. Sie stellte eine Petition an das Weiße Haus, um zu erreichen, dass sich die US-Administration in den Fall einschaltet und ihre Kinder aus Monaco zurückholt, wo sie derzeit mit ihrem Vater leben.

Damit sich das Weiße Haus erst mit dem Fall beschäftigt, musste Rutherford 100.000 Unterstützer per Petition generieren. Dies hat sie lange geschafft und auch so prominente Supporter wie Kim Kardashian, Marcia Cross ("Desperate Housewives"), Melanie Griffith, Ed Westwick und Selma Blair auf ihrer Seite.

 

Sechs Jahre Krieg

Wie konnte es so weit kommen? Rutherford und Giersch heirateten 2006, aber noch während ihrer zweiten Schwangerschaft reichte die Schauspielerin 2008 die Scheidung ein. Das Paar teilte sich das Sorgerecht für den Jungen und das Mädchen. 2012 wurde Gierschs Visa für die USA angeblich annulliert. Damit konnte er seine Kinder nicht mehr länger in Los Angeles besuchen. Ergo reisten diese im Sommer nach Monaco. Kelly Rutherford beantragte noch das alleinige Sorgerecht, um ihre Kinder zurück in die USA bringen zu können. Doch ein kalifornisches Gericht entschied, dass sie es sich weiter mit ihrem Ex teilen muss. Doch die krasseste Entscheidung war: Die Kinder sollen in Monaco bleiben, da Giersch es ja nicht möglich sei, in die USA einzureisen! Ein Schock für Kelly Rutherford und ihre Unterstützer.

In den letzten Jahren hat sich halb Hollywood auf Rutherfords Seite geschlagen. Dem ehemaligen Serien-Star ist es nach eigener Aussagen irgendwann nicht mehr möglich gewesen, oft nach Europa zu reisen. Das Geld ging ihr aus und 2013 meldete sie Privatinsolvenz an. Darin gab sie an, alleine 1,5 Millionen US-Dollar für Gerichts- und Anwaltskosten im Sorgerechts- und Scheidungsstreit ausgegeben zu haben. 

Nun muss also Obama ran. Vielleicht schafft er es, Kelly Rutherford und vor allem ihren Kindern, endlich ein wenig Ruhe zu verschaffen...



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