Kino

Kein Platz für Scarlett Witch

Kein Platz für Scarlett Witch
Kein Platz für Scarlett Witch (Fox) Fox

Regisseur Bryan Singer verzichtet zwar auf einen Kurzauftritt der Magierin - dafür hat er mit Mutant Quicksilver noch viel vor.

Als Gerüchte umgingen, die magische Mutantin Scarlett Witch hätte zumindest einen Cameo-Auftritt in "X-Men: Days of Future Past", war man gar nicht so falsch gelegen. Es schien ja auch plausibel: Schließlich hatte ein Foto die Runde gemacht, auf dem Evan Peters - in dem Mutanten-Blockbuster der überschnelle Quicksilver - mit einem kleinen Mädchen auf seinem Schoß zu sehen war. Und in dem Marvel-Universum ist Quicksilver nun mal der Bruder von Scarlett Witch. Was lag also näher.... Und wie Regisseur Bryan Singer jetzt einräumte, war so ein Miniauftritt der Hexe auch durchaus einmal geplant gewesen. Doch dann fiel ihm angeblich auf, dass er sie hier eigentlich gar nicht so richtig brauchte - und prompt verwarf er den Einfall wieder. Schade eigentlich. Doch wer ist dann eigentlich das kleine Mädchen? "Ist sie die Scarlett Witch? Nein!", erläuterte Singer jetzt in einem Interview. "Aber es ist ihre kleine Schwester. Ursprünglich hatte ich auch einen Satz für sie vorbereitet, den ich später herausschnitt. Da sagt ihre Mutter zu ihr: 'Gehr rauf und nerv' deine Schwester.' Und das kleine Mädchen sagt: 'Sie nervt aber mich'. Man hätte die ältere Schwester zwar nie gesehen - aber für alle Comic-Fans wäre die Sache klar gewesen. Letztlich habe ich es aber doch rausgeschnitten." Und auch, wenn die Figur der Scarlett Witch (die von Scarlett Johansson leider nicht gespielt werden könnte - die ist ja schon Black Widow. Alles sehr verwirrend...) Bryan Singer nicht sonderlich zu interessieren scheint. Mit ihrem Zwillingsbruder Quicksilver scheint der Filmemacher noch lange nicht fertig: "Obwohl Quicksilver keine Hauptfigur oder bei den Avengers ist - er ist trotzdem eine Figur, über die viel nachgedacht wurde. Und er ist eine Figur, die ich gerne in den Sequels weiter ausleuchten würde."

 

Große Pläne mit den Mutanten

In Action kann man ihn hierzulande ab 22. Mai erleben: Wenn Hugh Jackman als Wolverine von Professor X in die Vergangenheit geschickt wird, um die Mutanten auf die richtige Spur zu bringen. Zwei Jahre später - am 27. Mai 2016 - soll dann "X-Men: Apocalypse" in die Kinos kommen. Ob und welche Rolle dann der Speedster Quicksilver spielen wird, steht allerdings noch in den Sternen.



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