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Kein dritter Teil von "96 Hours"

Kein dritter Teil von "96 Hours"
Kein dritter Teil von "96 Hours" (Universum) Universum

Auch, wenn "96 Hours - Taken 2" ein ähnlicher Erfolg wie sein Vorgänger werden sollte - genug ist genug.

Mit seinen Familien hat Liam Neeson einfach kein Glück. Und zwar weder real - sein Frau Natasha Richardson, mit der er zwei Töchter hat, verstarb 2009 an einem Skiunfall. Und erst recht nicht im Film: Speziell in den beiden Teilen des filmischen Doubles der "96 Hours" 1 und 2 gehen ihm regelmäßig Familienmitglieder verloren. Gut, hier haben zwar immer Mitglieder eines albanischen Menschenhändlerrings die Finger im Spiel - aber trotzdem... Trotz extrem geteilten Mediencho war der erste Teil der "96 Hours" immens erfolgreich. Kein Wunder, dass jetzt am 11. Oktober Teil zwei des actionsatten Adrenalinrauschs in die Kinos kommt. Doch damit hat es sich dann auch - zumindest für den Hauptdarsteller. Selbst bei einem nicht minder erfolgreichen zweiten Teils, ist für Liam Neeson die Luft aus der Entführungsgeschichte irgendwie raus. "Ich sehe keinen dritten Film", lautete dazu das eindeutige Statement des Stars, als man ihn jetzt auf eine Fortsetzung des Themas ansprach. "Ich glaube einfach nicht, dass es den geben wird. Ganz ehrlich nicht". Auch die Gründe, kann man letztlich nachvollziehen: "Mir fällt kein plausibles Szenario ein, in dem das Publikum nicht sagen würde: 'Echt jetzt? Sie ist also schon wieder entführt worden?!? Oh bitte...'"

 

Money walks...

Stimmt schon: Spätesten beim dritten Mal würde man dem gestressten Ex-CIA-Agent und Familienvater Bryan Mills, den Neeson in "96 hours" spielt, doch dringend raten, in Zukunft einfach besser auf seinen Nachwuchs aufzupassen. Dann müsste er sich auch nicht durch ganze Fieslings-Horden hindurchballern, um ihn später wieder in die Arme schließen zu dürfen. Andererseits: Sollte "96 Hours - Taken 2" den wirtschaftlichen Erfolg seines Vorgängers erreichen, wird sich zeigen, ob diese Aussage Bestand hat. Denn bei einem Einspielergebnis von weltweit 222 Millionen US-Dollar - und einer entsprechenden Gage - ist schon so mancher Star schwach geworden.



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