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Kein Comeback: Christian Ulmen will nie mehr moderieren

Mit schrägen MTV-Produktionen wie "Unter Ulmen" wurde Christian Ulmen (39) berühmt - doch dann wechselte er ins Schauspielfach. BILD am SONNTAG verriet er jetzt, warum er nie mehr als Moderator zurück vor die Kamera will.

Christian Ulmen kommt jetzt mit "Becks letzter Sommer" ins Kino - und will für's Schauspielern auf Moderations-Jobs verzichten.
Christian Ulmen kommt jetzt mit "Becks letzter Sommer" ins Kino - und bleibt lieber durch und durch Schauspieler, als wieder zu moderieren. Foto: Getty Images

Mit seiner Rolle in "Herr Lehmann" (2003) schaffte Christian Ulmen den Durchbruch im Filmgeschäft, seitdem war er in zahlreichen anderen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Diese Woche läuft sein neuester Kino-Streich an: "Becks letzter Sommer". In der Romanverfilmung spielt Ulmen einen Musiklehrer, der eigentlich gefeierter Rockstar werden wollte - und steuert sogar zwei selbst gesungene Songs zum Soundtrack bei!

 

Darum verließ Christian Ulmen MTV

Doch wie kam es eigentlich dazu, dass Ulmen statt Moderations-Jobs plötzlich Filmkarriere machen wollte? Wie wichtig dem Schauspieler dieser Wechsel war, erzählte er jetzt im Interview mit der BILD am SONNTAG. Seine MTV-Karriere habe er beendet, weil ihn ein zentraler Punkt gestört habe: "Es gab in den 90ern bei uns Moderatoren dieses Credo: 'Sei du selbst vor der Kamera", verrät Ulmen. Er selbst habe das aber nie verstanden: "Wie willst du da du selbst ein? Für mich war Moderation immer ein schauspielerischer Akt."

Sich komplett unverstellt zu präsentieren, könnte sich Ulmen niemals vorstellen: "Wäre ich vor der Kamera ich selbst, hätte man mir zusehen können, wie ich vor Angst in die Hose pinkle." Deshalb will der Star des Weimarer "Tatorts" auch nicht mehr als Moderator zurückkehren - er will sich als Privatperson klar von der Figur abgrenzen, die er auf dem Bildschirm darstellt: "Deshalb habe ich die Schauspielerei als absolute Befreiung empfunden. Endlich war es mir erlaubt, vor der Kamera in eine andere Rolle zu schlüpfen." Damit war für Ulmen klar: Schluss mit Moderieren!

 

Vom Moderator zum Schauspieler zum Sänger?

Zwar stand er erst kürzlich auf der Bühne, um den "Webvideopreis 2015" zu moderieren - eine eigene Sendung könne sich der 39-Jährige aber nicht vorstellen. Es sei denn es gäbe ein Konzept, das "absolut kickt" - aber das sei erstmal nicht in Sicht. Bis dahin bleibt sich der Familienvater und Mann von Kollegin Collien Ulmen-Fernandes (33) treu - und vertraut auf seine Schauspielkarriere.

Vielleicht versucht er sich aber ja auch noch als Sänger, wenn er schon am Soundtrack zu "Becks letzter Sommer" mitwirkte? Wohl eher nicht, denn: Für die Bühne fehle ihm das "Rampensau-Gen", wie Ulmen findet. Seine kleine Familie wird's freuen, wenn der Schauspieler dafür mehr zuhause ist!



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