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„Wünsche ihm nur das Beste“

Kein Austausch mit Julian Nagelsmann? Diese Pläne hat Jürgen Klopp für die Nationalmannschaft!

Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer – und hat klare Vorstellungen. So sieht er die Zukunft der Nationalmannschaft und den Austausch mit Nagelsmann!

Eine Collage von einem lächelnden Jürgen Klopp (links) und einem traurigen Julian Nagelsmann (rechts)
Wie ist die Lage zwischen Kloppo und seinem Vorgänger Julian Nagelsmann? Foto: Collage: IMAGO / Ulmer/Teamfoto / Jan Huebner

Deutschland hat einen neuen Bundestrainer: Jürgen Klopp übernimmt die Nationalmannschaft – und lässt keine Zeit verstreichen. Bei seiner ersten Pressekonferenz spricht der 59-Jährige über seine Pläne für das Team, seine Erwartungen und sein Verhältnis zu Vorgänger Julian Nagelsmann!

Böses Blut zwischen Julian Nagelsmann und Kloppo? Fehlanzeige!

Auf die Frage, ob es bereits einen Austausch mit seinem Vorgänger gegeben habe, antwortet Klopp offen: „Es gab nach der WM keinen Austausch, er hatte gestern Geburtstag, herzlichen Glückwunsch nachträglich.“

Auch auf seine „noch“-Äußerung über Nagelsmann während der Weltmeisterschaft geht der neue Bundestrainer noch einmal ein. Damals hatte seine Aussage für Aufsehen gesorgt – ein beschädigtes Verhältnis bestehe laut Klopp jedoch nicht. „Ich glaube, da liegt nichts im Argen. Ich wünsche ihm nur das Beste. Dass er viele Möglichkeiten haben wird, da bin ich mir sicher.“

So will Jürgen Klopp die Nationalmannschaft umkrempeln

Bei seinen Vorstellungen für die Nationalmannschaft wird Klopp schnell konkret. Besonders die Flügelspieler könnten künftig eine wichtige Rolle einnehmen.

„Wir werden mit Flügeln spielen, die Spielmacher der heutigen Zeit sind auf den Flügeln. Es werden Spieler die Möglichkeit bekommen, die jetzt noch gar nicht damit rechnen. Ich habe Lust, mit Jungs zusammenzuarbeiten, die schönen Fußball spielen wollen. Dass die Menschen nach dem Spiel nach Hause gehen und sagen: Wow.“

Dabei macht Klopp auch klar, dass er die Erwartungen rund um die DFB-Elf realistisch halten möchte. Der Vergleich mit den großen Fußballnationen sei nicht immer zielführend. „Wenn man fragt: Sind wir so gut wie Frankreich, und die Antwort lautet nein, dann ist das falsch. Wenn die Frage lautet: Haben wir so Spieler wie Mbappé, wie Dembélé, dann ist die Antwort: Nein. Aber schlagen kann man sie trotzdem.“

Neustart beim DFB: „Meine Tür ist offen. Niemand wird abgeschrieben“

Auch bei der Kaderplanung möchte Klopp neue Wege gehen. Entscheidend sei für ihn nicht allein der Name eines Spielers, sondern dessen Einstellung und Leistung.

„Spielen wird, wer sehr gut ist, Riesenbock hat und in dem Moment, wo er das Trikot anzieht, noch ein bisschen besser wird.“ Seine konkreten Ideen für die Mannschaft behält Klopp zunächst aber noch für sich: „Ich habe wahnsinnig viele Ideen und würde Sie nur verwirren, wenn ich jetzt alles erklären würde.“

Eine klare Botschaft richtet er bereits an die Spieler: „Meine Tür ist offen. Niemand wird abgeschrieben. Heute ist Neustart.“

Dass seine Vergangenheit bei Borussia Dortmund oder Red Bull keinen Einfluss auf seine Entscheidungen haben wird, macht Klopp mit einem Augenzwinkern deutlich. „Die Bayern müssen sich keine Gedanken machen, weil Aki, Sven Bender und ich jetzt da sind, dass wir nur noch Dortmunder einladen. Oder weil ich bei RB gearbeitet habe.“

Auch Spieler, die bislang nicht im Fokus der Nationalmannschaft standen, dürfen sich Hoffnungen machen. „Die zukünftigen Nationalspieler können sich auch auf mich freuen. Wer Gas gibt, ist bei mir immer willkommen, das war schon immer so.“

Quellen
  • DFB-Pressekonferenz (24. Juli)

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