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Katja Krasavice zockt ihre Fans ab | Ein Kommentar

Katja Krasavice
Hat Katja Krasavice es dieses Mal zu weit getrieben? / Bild: Instagram.com/katjakrasavice.mrsbitch/

Früher hat man seinen Namen und den seines Schwarms an den „Liebestest“ von Viva geschickt – heute gibt es Bongo, ein SMS-Dienst, der eine Abzockmasche vom feinsten verfolgt. Für genau diesen Dienst macht YouTube-Sternchen Katja Krasavice Werbung.

 

Katja Krasavice: Ihr neues Video ist eine Dauerwerbesendung

„Ich sehe echt mega nice aus, dafür, dass ich eine richtige harte Nacht mit einem Typen hatte“, begrüßt Erotik-YouTuberin Katja Krasavice ihre vor allem minderjährigen Fans  - doch im Video geht es größtenteils nicht um Sex, wie in vielen anderen ihrer Videos. Nein, das Video ist genau genommen eine Dauerwerbesendung für den Infodienst Bongo.

Bongo kann man Fragen stellen – zum Beispiel, wann die nächste Bahn fährt, oder auch, wer denn wohl ein Auge auf einen geworfen hat. Klar, dass dieser Spaß nicht umsonst ist: Heftige 1,99€ kostet eine SMS, die wahrscheinlich besser in zwei Kugeln Eis investiert wären. Außerdem regen die Antworten zu weiteren Nachfragen an, die wiederum Kosten verursachen.

 

Katja Krasavice: Neuer Song und Liebeskugeln

Weitere Highlights des Videos: Katja kündigt ihren zweiten Song nach „Doggy“ an. Bongo wusste natürlich vor ihr, dass es eine neue Single gibt. Natürlich! Was Bongo natürlich auch weiß: Katja trägt Liebeskugeln – auch das ist offensichtlich wahr, wie die YouTuberin direkt optisch und akustisch beweist… oder Katja hat das Video einfach dementsprechend geschnitten. Das einzige, was man Katja Krasavice anrechnen kann: Das ganze Video über ist der Hinweis „Werbung“ in der Bildecke eingeblendet.

 

Mit diesem Gewinnspiel zockt Katja Krasavice ihre Fans ab

Doch damit nicht genug, Katja Krasavice kündigt im Video auch noch eine Verlosung an. Der Gewinn: Eine Tag mit der YouTuberin. Um mitzumachen, soll man ihr einen Screenshot von einer Bongo-Nachricht schicken. Wir würden uns nicht wundern, wenn einige 13-jährige Jungs das Gewinnspiel als günstige Gelegenheit sehen würden, ihrem großen Idol nahezukommen. Oder nein – vielleicht doch nicht so günstig, wir erinnern uns: Fast zwei Euro pro Frage, die dann wahrscheinlich die Eltern bezahlen müssen.

 


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