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"Justice League": Deshalb wollte Zack Snyder die Kinofassung nicht sehen!

Seit dem 18. März ist das vierstündige DC-Epos "Zack Snyder's Justice League" exklusiv bei Sky zu sehen. Warum der Regisseur die Kinofassung gar nicht sehen wollte, verraten wir euch im Artikel!

Zack Snyders Justice League
"Zack Snyder's Justice League" ist seit dem 18. März 2021 bei Sky zu sehen! Foto: Sky

Es ist nicht nur ein eindrucksvoller Superhelden-Epos, sondern eine emotionale Geschichte, die zu Tränen rührt. Film-Genie und Regisseur Zack Snyder wagte sich fast vier Jahre nach der ersten Kinoversion von "Justice League" erneut an den Superhelden-Epos und kreierte den vierstündigen “Snyder’s Cut” (seit 18. März auf Sky und mit Sky Ticket erhältlich). Während der Dreharbeiten des Kinofilms im Jahr 2017 musste der Regisseur einen tragischen Schicksalsschlag erleiden. Seine 20-jährige Tochter Autumn beging Selbstmord! Daraufhin verließ Snyder kurzerhand das Filmprojekt vor seiner Vollendung und trauerte mit seiner Familie. Die Kinoversion soll der 55-Jährige daher nie gesehen haben!

US-Produzentin und Snyders Ehefrau Deborah verriet im Interview, was hinter der radikalen Entscheidung steckt: "Wir haben uns ganze 11 Jahre mit den Charakteren und deren Geschichten auseinandergesetzt und daraus sind Emotionen und genaue Vorstellungen entstanden, wie es für die jeweiligen Figuren weitergehen soll. Vor allem als Regisseur bringst du deine persönliche Vision auf die große Leinwand. Deshalb war es für uns extrem schwierig, die Kinoversion zu sehen, nachdem wir uns von dem Projekt vorerst verabschieden mussten. In der Zeit waren wir eher darauf bedacht, auf unsere Familie zu achten und uns gegenseitig zu stützen. Es war unfassbar schwer, plötzlich eine völlig neue Version des Films zu sehen. Damals wussten wir ja nicht, dass wir heute eine von uns kreierte Version zeigen können." Sie ergänzte: "Damals war es schwer für mich, das fremde Endprodukt zu sehen und ich wusste, dass es noch viel schwieriger für Zack sein würde, der als Regisseur sein Schweiß und Blut in jeder Szene vergossen hat." 

Zack Snyder selbst gab dazu im Interview ganz offen zu: "Ich war ehrlich gesagt nicht wirklich neugierig, den Film zu sehen. Natürlich wollte ich wissen, was aus meinem Produkt und meiner Vision geworden ist, aber es war mehr Interesse als Neugierde. Nachdem Debbie mir jedoch davon abgeraten hat, habe ich es schnell akzeptiert. Ich vertraue ihr."

Interview & Text: Rachel Kasuch

 

Hinweis der Redaktion:

Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder jemanden kennen, der daran leidet, suchen Sie das Gespräch mit ihren Mitmenschen oder lassen Sie sich von der Telefonseelsorge helfen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.



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