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Jurassic World Evolution 2: Die Aufbau-Simulation im Test

Viele Kinder haben sicherlich mal davon geträumt, einen eigenen „Jurassic Park“ zu haben. Mit dem Spiel „Jurassic Park Evolution 2“ ist das nun möglich – doch wie gut ist das Game?

„Jurassic World Evolution 2“ Starttermin auf Gamescom 2021 enthüllt!
In Jurassic World Evolution 2 könnt ihr den Traum vom eigenen Dinosaurier-Park leben! Foto: Frontier
Inhalt
  1. Jurassic World Evolution 2: Das Positive
  2. Jurassic World Evolution 2: Das Negative
  3. Jurassic World Evolution 2: Fazit

„Jurassic Park“ - und später auch „Jurassic World“ - ist eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Dementsprechend wollten verschiedene Entwickler die Marke auch im Videospiel-Bereich groß machen. Mal abgesehen von einigen seltsamen Produkten, wie ein 3D-Kampfspiel im Stile von „Tekken“, gilt bisher „Jurassic World Evolution“ als das wohl beste Spiel des Franchises. Schließlich ist es logisch, bei einer Reihe über Dinosaurier-Parks sich ebenfalls am Management von eben diesen zu versuchen – auch wenn Film-Star Jeff Goldblum dies für ein aussichtsloses Unterfangen hält:

 

Jurassic World Evolution 2: Das Positive

Goldblums Mitwirken war bereits bei unserer Anspielsession vor Release einer der größten Pluspunkte. Wie uns das Spiel damals gefallen hat, könnt ihr in diesem Video sehen:

 

In „Jurassic World Evolution 2“ habt ihr in einer Vielzahl von verschiedenen Modi die Möglichkeit, einen Freizeitpark mit Dinosauriern aufzubauen. Immer dabei sind diverse Berater, wie zum Beispiel Owen oder Claire aus den „World“-Filmen oder halt Dr. Ian Malcolm. In der deutschen Synchronisation wurden die jeweiligen Stimmen aus den Filmen übernommen, in der englischen Sprachausgabe merkt man leider, dass zum Beispiel Chris Pratt seine Rolle nicht selbst spricht.

Zu "Jurassic World Evolution" für PS4 | PS5 | Xbox One, Xbox Series X

Das tut der Atmosphäre zum Glück keinen Abbruch, was enorm wichtig ist. Denn die Atmosphäre ist die größte Waffe des Spiels. Es macht am meisten Spaß, einfach nur mit der Kamera durch die Wildnis oder den gebauten Park zu fahren, begleitet vom grandiosen Soundtrack, und den Dinosauriern bei ihrem Treiben zuzugucken. Wenn man dann, beispielsweise in der Kampagne, die Kontrolle über ein Scout-Team übernehmen muss, ist der Ärger über eher fades Hinweise sammeln und einer suboptimalen Steuerung schnell verflogen, sobald man an einer Herde von Triceratops vorbeifährt.

Glücklicherweise können wir unsere Bedenken bezüglich der Steuerung aus der Preview-Session entkräftigen. Bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit geht sowohl die Menüführung, der Bau von neuen Gebäuden oder die Bewegung der Kamera problemlos von der Hand. Und auch wenn manchmal doch noch das eine oder andere Untermenü zu viel aufploppt, schafft man es schnell wieder zum richtigen Punkt.

Ebenfalls lobend sollte der Umfang erwähnt sein. In der Kampagne werden den Spieler:Innen die wichtigsten Werkzeuge beigebracht, im „Chaos-Theorie“-Modus könnt ihr Ereignisse aus den berühmten Filmen nachspielen. Wer einen höheren Schwierigkeitsgrad möchte spielt den Herausforderungs-Modus, durch den sich neue Gebiete für den Freien Modus freischalten lassen. Hier könnt ihr die Seele baumeln lassen und mit verschiedenen Optionen das Erlebnis perfekt nach euren Wünschen anpassen.

 

Jurassic World Evolution 2: Das Negative

So gut die Atmosphäre des Spieles über weite Strecken auch ist – mit einer besseren Grafik wäre die Immersion noch besser. Denn hier wurden nach der Anspielsession keine sichtbaren Fortschritte gemacht. Das Spiel sieht nicht schlecht aus – aber gerade in der Umgebung sieht man, dass diverse Details fehlen, ebenso bei den Modellen der menschlichen Besucher.

Obwohl viel im Spiel einfach zu bedienen ist und intuitiv funktioniert, sind einige Prozesse immer noch umständlich und teilweise nicht gut erklärt. So brauchten wir viel länger als nötig, bis wir verstanden haben, wie wir einen Dino aus der medizinischen Versorgung zurück ins Gehege transportieren. Auch wäre ein Indikator gut gewesen, der anzeigt, wie viel freien Fläche ein Dinosaurier ungefähr braucht – denn ohne dieses Wissen müssen ständig Zäune abgerissen und neu gesetzt werden, um die prähistorischen Wesen glücklich zu machen.

Zu "Jurassic World Evolution" für PS4 | PS5 | Xbox One, Xbox Series X

 

Jurassic World Evolution 2: Fazit

Das sind allerdings nur kleine Stellschrauben an einem ansonsten sehr runden Spiel. „Jurassic World Evolution 2“ zeigt, wie eine moderne Aufbau-Simulation auszusehen hat. Egal ob Gelegenheitsspieler:In oder Genre-Profi, jede Person kann zum Game greifen und Spaß damit haben – und sei es nur, um Dinos herumstreunern zu sehen

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